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DFD 2011 und Jubiläen in Düsseldorf

Das Düsseldorfer Fellowshiptreffen fand am 30.03.2011 in einem besonderen Rahmen statt. Rheinländer feiern bekanntlich “Feste, wie sie fallen”. Und es gab ordentlich was zu feiern.

Zum Document Freedom Day hatten wir dieses Mal keine Torte zu überbringen, also haben wir auch noch das zehnjährige Jubiläum der FSFE und fünf Jahre Geschäftsstelle Düsseldorf gefeiert.

Als der Chronist etwa eine Stunde vor dem Begiinn der Veranstaltung die Gastwirtschaft “Südstern” in Düsseldorf-Bilk betrat, war der Kellersaal schon von Rainer, dem “guten Geist” der Geschäftsstelle Düsseldorf von Anfang an, geschmückt worden.

Geschmueckter Saal

Langsam trudelten die Gäste ein. Um 19:30 Uhr war der Saal noch recht leer. Also begann das Programm “c.t.”. Noch während des Vortrages des Chronisten kamen dann die letzten Gäste.

Viele waren eingeladen worden, viele kamen. Der Vorsitzende des Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V., der sich von der Baustelle losgerissen hatte, in Begleitung einer Haeckse, Piraten, Freifunker, CAcert-Assurer, Perl-Monger vom Niederhein, Projektmitglieder von OpenOffice.org und Entwickler von Linux-From-Scratch, Mitglieder der örtlichen LUG, Organisatoren des Open Music Contest und der Freedom Tours, ein Hurd-Entwickler und und und. Sicherlich habe ich noch manches Projekt vergessen, das an diesem Abend repräsentiert war.

Nach der Übermittlung des Grußwortes unseres Präsidenten , der Begrüßung der Gäste und der Vorstellung des Ablaufes des Abends, habe ich zu den Vorzügen Offener Standards aus Anwendersicht vorgetragen. Das ging sogar ohne Beamer!

Werner Koch, Mitgründer der FSFE, hat uns dann anhand vieler anekdotischer Einzelheiten die Geschichte der FSFE und der Geschäftsstelle Düsseldorf erzählt. Es war spannend zu erfahren, wie aus einer kleinen Gruppe eine große Organisation wurde und wie man sich in ganz neue Aufgaben, z.B. als Streithelfer der EU-Kommission im Kartellverfahren gegen Microsoft, gestürzt hat. Von der sekundengenauen Beendigung einer Gründungsversammlung. Vom Praktikanten zum Präsidenten – Karrierechancen in der FSFE. Französisches Gemeinnützigkeitsrecht für Anfänger. Von den Schwierigkeiten eines deutschen Vereins eine bulgarische Praktikantin in Schweden ordnungsgemäß anzustellen – geht nur über Umwege! Wie man zu einer Brüsseler Adresse kommt. Von einem frischgestrichen Büro für Nichtraucher und was daraus wurde. Von sparsamen Inneneinrichtern.

In der anschließenden Diskussion wurde auch über die Verfassung der FSFE debattiert, wobei auch die derzeitige Struktur energische Verteidiger fand.

Rainer stellte dann den sensationellen “Analogprinter” in launiger Rede vor.

Danach fand bei Bier und belegten Brötchen, die von der FSFE gestiftet waren und die wir uns gut schmecken ließen, eine lebhafte Diskussion in kleineren Gruppen statt. Manche nutzten auch die gebotene Gelegenheit, sich mit neuer stilvoller Bekleidung einzudecken.

Fass

Einige suchten dann noch eine andere Lokalität auf und diskutierten bis nach Mitternacht weiter.

Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

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