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DFD 2010 im Rheinland

Die FSFE und der FFII überreichten heute den Document-Freedom-Day-Preis 2010 für die Nutzung und Förderung Offener Standards in der Gesellschaft an das Deutschlandradio. Da dieser öffentlich-rechtliche Sender in Köln beheimatet ist, ließ es sich die rheinische Fellowship nicht nehmen, auch den Verantwortlichen am Raderberg Gürtel am 31.03.2010 eine Torte zu überreichen. Dass einige Fellows auch die OpenOffice.org-Community mitvertraten und ein Teilnehmer auch den OpenMusicContest, demonstrierte die breite Basis, die den Document Freedom Day trägt.

Den Kölner Verkehrsverhältnissen Rechnung tragend trafen zufällig zwei Gruppen mit Kraftfahrzeugen vor Ort und viel zu früh fast gleichzeitig ein. Auf dem Parkplatz stehend und letzte Vorbreitungen treffend wurden wir freundlichst schon einmal ins Haus gebeten. Beim Besuch der dortigen Kantine erwies es sich als günstig, dass wir schon unsere grünen DFD-T-Shirts trugen und so auffällig als Gruppe erkennbar waren. Dies löste nämlich Frage bei den anderen Gästen der Kantine und im Eingangsbereich aus, sodass wir unsere Mission auch “unbeteiligten Mitarbeitern” des Sendern erklären konnten.

Um etwa 15:00 Uhr begann dann der “offizielle” Teil. In der Laudatio bemühte sich der Verfasser dieser Zeilen drei Fragen zu beantworten:

1. Warum ogg?
2. Warum zeichnen wir diesen Sender aus?
und
3. Warum beteiligt sich die FSFE an dieser Aktion?

Dabei konnten die Bedeutung Freier Formate und die Verdienste des Senders herausgestellt werden. Die Ausführungen trafen auf eine offensichtlich sehr interessierte und sachkundige Hörerschaft. Die vierte Frage, nämlich: Warum Torte?, wurde sodann nicht verbal, sondern oral beantwortet.

Die Gespräche bei Kaffee und Torte dienten zunächst dem näheren Kennenlernen, betrafen dann aber rasch auch Fragen der Einführung Freier Software in einer großen Organisation, Freie Inhalte und OpenAccess, den Wandel des Verhältnisses eines Rundfunksenders zu seinem Publikum in Zeiten der weiten Verbreitung des Internets und schließlich Gedanken über die mittel- und langfristige Zukunft der Medien.

Der Verantwortliche des Senders äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass wir in den nächsten fünf Jahren weiteren Anlass zu einem gemeinsamen Tortenessen haben. Ein Wunsch, den alle Anwesenden teilten.

Den Besuch zu beenden, war gar nicht so einfach. Die höchst interessanten Gespräche zogen sich noch bis zur Türe hin.

Wir trafen also auf für Freie Software und Freie und offene Formate und Standards sehr aufgeschlossene kenntnisreiche Menschen, mit denen die Unterhaltung ein intellektuelles Vergnügen war, bei der man die “gleiche Wellenlänge” deutlich spürte.

Am Abend fand dann das reguläre Fellowshiptreffen in Düsseldorf statt, bei dem selbstverständlich der Besuch beim Deutschlandfunk und der Document Freedom Day wichtiges Gesprächsthema war. Auch aus weiterer Entfernung fanden Fellows den Weg in die Talstraße. Die wieder einmal interessanten Gespräche fanden erst am nächsten Tag ihr Ende.

Das nächste reguläre Fellowshiptreffen ist am 28.04.2010.

One Response to “DFD 2010 im Rheinland”

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