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VHS-Kurs in Offenburg: “Kreativ mit Scribus und Gimp”

Am vergangenen Wochenende (Freitag/Samstag) hielt ich einen Kurs an der Offenburger VHS zum Thema “Eigener Flyer mit Scribus und Gimp”.

Mit etwas Glück kam der Kurs überhaupt erst zustande, da bis 1 woche zuvor noch zuwenige Teilnehmer (Minimum war 5) angemeldet waren.

Nach einigem Hickhack fand er trotz nur 4 Teilnehmern kulanterweise doch noch statt.

In den ersten drei Stunden am Freitag Abend stellte ich zunächst die Community vor und referierte ein wenig über das Grundkonzept von Freier Software und der Gemeinschaft darum.

Und daß es eben dieser Gemeinschaft und dem philosophischen Konzept “Free as in Freedom” zu verdanken ist, daß solche tollen, ausgereiften Programme für DTP und Bildbearbeitung jedermann zur Verfügung stehen.

Der Kursinhalt an sich begann dann mit der “Installation” der portablen Versionen von Scribus und Gimp und einer kurzen Übersicht der Bedienung/Konzepte dieser Programme.

Am folgenden Samstag lernten die Teilnehmer, wie man auf recht einfache Weise ein Bild mit Gimp freistellt und exportiert.

Ein Ausflug in das Konzept der Ebenen, welches in Scribus und Gimp zur Anwendung kommt wurde ebenfalls noch eingeschoben.

Letztendlich fertigten wir über die 6 Samstags-Stunden einen rudimentären Flyer an, den die Teilnehmer mit dem erworbenen wissen noch weiter ausbauen können.

Natürlich habe ich immer mal wieder bei passenden Gelegenheiten Freie Software Themen eingeflochten, wie beispielsweise offene Formate, Creative Commons (wegen der Bilder für den Flyer) oder GNU/Linux.

Da die Teilnehmer relativ großes Interesse an letzterem Thema zeigten, und wir mit dem “Hauptthema” sehr gut durchgekommen sind, nutzte ich die letzten 20 Minuten noch für eine kurze Live-Vorstellung einer GNU/Linux Distribution.

Alles in Allem denke ich, haben die Teilnhemer einiges mitnehmen können, und zwar nicht “nur” das Wissen, wie man ein Bild freistellt und mit Scribus einen Flyer erstellt, sondern einen generellen Überblick über Freie Software und die Communities.

Ich hoffe, daß sich der eine oder andere beim nächsten Treffen sehen lässt…

Informationsstand zu Freier Software und den Communities in Offenburg

Nachdem ich freundlich darauf aufmerksam gemacht wurde, daß man mich schon für tot hielt (Danke, Matthias!) ;-)

versuche ich wieder ein wenig mehr “Dokumentation” unseres kleinen Beitrags zur freie-Softzware-Gemeinde beizutragen.

Anfangen möchte ich damit, daß unser regelmäßiges Communitytreffen immer noch rege besucht wird (im Schnitt 8-12 Teilnehmer) und es durch gestigenen Bedarf mittlerweile sogar einen “Ableger” in Haslach gibt. Die KiLUG (Kinzigtäler Linux User Group, www.kilug.de) trifft sich ebenfalls monatlich und deckt den Bereich zwischen Freiburg und Offenburg ab.

Unsere Themen sind gut durchmischt, mal geht’s um spezifische Anwendungen, mal mehr um Technik (letztes mal zeigte ich, wie man selbst Programme kompiliert), dann wieder mal um Freifunk oder den RaspberryPi…

Ich werde nach jedem Treffen ab jetzt wieder ein paar Worte hier im Blog schreiben.

Gestern hatte ich mal wieder einen Infostand am verkaufsoffenen Sonntag.

Das Wetter spielte anfangs nicht so ganz mit, ab 14:00 Uhr wurde es dann jedoch richtig sonnig und heiss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechend waren auch die Besucherzahlen insgesamt recht hoch.

Interesse an Freier Software und den Communities war nicht gerade überwältigend, dennoch habe ich fast alle Flyer losbekommen und auch noch dem einen oder anderen die Infos zur Mailverschlüsselung mitgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich seit 18 Jahren im Marketing arbeite, weiss ich ja, daß Präsenz einen guten Teil der Öffentlichkeitsarbeit ausmacht.

Viele haben meine Auslage und die Plakate “aus der Ferne” betrachtet/gelesen, hielten kurz inne und gingen dann weiter.

Das muss ja nicht Desinteresse bedeuten. Vielmehr sehe ich es so, daß diejenigen nun wissen, “Ah, da gibts was dazu in Offenburg”…

In diesem Sinne mach’ ich weiter wie bisher…

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Sagenhafte 24 Interessenten haben sich gestern beim regulären Treffen der Community eingefunden.
Mit Ausschlaggebend war die Anwesenheit eines guten Teils der Mitglieder von section77, dem Offenburger Hackerspace.
Im Laufe des Vortrages habe ich beobachtet, daß sogar noch einige hinzukahmen, die haben jedoch angesichts der “kuschligen” Atmosphäre gleich wieder kehrt gemacht…

Schade, denn sie haben einen wirklich guten Vortrag von Klaus Müller (LugOG) verpasst.
Dafür kann man auch mal für ‘ne Stunde ein wenig “Sardinenfeeling” ertragen…

Denn er schaffte es, dieses doch recht komplexe Thema informativ/sachlich und dennoch aufgelockert und verständlich zu vermitteln.

Nach den wenigen Folien und einiger theoretischen Ausführungen zeigte Klaus anhand eines Beispielnotebooks die praktische Anwendung von Virtualisierung mit KVM.

Hierzu gab es noch einige Zwischenfragen bezüglich Performance, notwendigerm Arbeitsspeicher und – vor Allem – Stromverbrauch.
Da eine solche virtualisierte Umgebung darauf ausgelegt ist, 24/7 zu laufen, stellt der Energiehunger natürlich eine zentrale Komponente
bei den Überlegungen dar.
Es war mal wieder schön, einen eher technischen Vortrag zu haben.
Man kann nicht anders, als den gelungenen Vortrag inklusive des Abschliessenden Hands-On als sehr inspirierend zu bewerten.
Ich für meinen Teil werde jedenfalls am Wochenende mal mein Glück mit der Virtualisierung abseits der VirtualBox versuchen…

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Am gestrigen Mittwoch trafen sich wieder einige Interessenten an Linux und Freier Software.

Das Thema dieses mal war: “Spiele unter Linux”

Ich habe aufgezeigt, daß es mittlerweile im Bereich der Spiele-Unterhaltung nicht mehr so schlimm aussieht, wie noch vor ein paar Jahren.

Hauptsächlich wegen Projekten wie “PlayOnLinux” und “Steam”.

Ja, Steam ist proprietäre Software, meines Erachtens aber der bisher einzige erfolgreiche Ansatz, professionelle Spiele auch an die Linux-User zu bringen.

Da es das Dezember-Treffen war, gab es traditionsgemäß auch wieder einen “NikoTux” für jeden…

Vortrag zu Freier Software und freien Lizenzen

Am gestrigen Dienstag hatte ich die Gelegenheit, einen kleinen 1-stündigen Vortrag zu Freier Software, freien Lizenzen und den Offenburger Communities zu halten.

 

 

 

 

 

 

 

Das 11-köpfige Publikum hatte einige Fragen (hauptsächlich zu Linux und Sicherheit), welche im Anschluss an den Vortrag noch länger diskutiert wurden.

 

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Am gestrigen Mittwoch traf sich wie immer die Community.

Das Thema war dieses mal “Das Leben nach TrueCrypt – Alternativen” und es zog den einen oder anderen interessierten Neuling bzw. Umsteiger an.

Ich berichtete in meinem Vortrag über den “Fall” TrueCrypt und zeigte einige Alternativen auf, welche zum Teil mit TrueCrypt kompatibel sind, oder sogar von dessen Sourcecode abstammen.

Ausserdem besteht ja die begründete Hoffnung, daß das schweizer Projekt “TCnext” die beliebte Verschlüsselungssoftware weiterführt.

Nach dem Vortrag gab es noch ein bischen was zu tun, denn einer der Besucher hatte einen Asus eee-PC dabei, welcher mit dem (etwas betagten) EasyPeasy nicht mehr so recht funktionierte.

Da ich darüber im Vorfeld informiert war, hatte ich einen Stick mit Linux Mint Mate vorbereitet, welcher für eine Neuinstallation des Gerätes verwendet werden konnte.

Als kleines Highlight hatte ich bei diesem Treffen erstmals einen TP-Link MR3020 mit PirateBox dabei, auf der ich (auch in Zukunft) diverse Freie Inhalte (Musik, Videos, ebooks) sowie die aktuellen Präsentationen der Treffen zum Download vorhalte.

Bericht zum Software Freedom Day in Offenburg

Am letzten Samstag war ja wieder mal Software Freedom Day, und die Offenburger Communities boten verschiedene Veranstaltungen.

Angefangen haben wir mit unserem traditionellen Informationsstand vor dem Rathaus, an dem wir Infomaterial aller Art (Flyer, Kurzinfos, Sticker, Buttons, etc.) anbieten.

Ausserdem natürlich die persönliche Information und Beratung für interessierte Passanten.

Und manchmal auch etwas “intensivere” Gespräche, um die für “normale” Menschen zugegebenermassen manchmal unverständliche Welt der Freien Software zu erklären.

Der Infostand war von 9:00 bis 14:00 Uhr präsent. Danach gab’s eine kleine “Mittagspause” bis um 18:00 Uhr die “Mini Community-Messe” im Stud anfing.

Neben einigen “Hands-On” PCs gab es auch einen kurzen Vortrag zur OwnCloud, mit dem Eugen bei den Zuhörern reges Interesse weckte.

Anschliessend war es möglich, eine laufende OwnCloud auf einem RaspberryPi auszuprobieren…

Zu guter Letzt gab’s noch eine Verlosung von diversen O’Reilly Büchern.

Dazu hatten die Anwesenden (und Interessierte am Infostand vom Morgen) das “Freie Software Quiz” auszufüllen.

Darin galt es Fragen zu Freier Software im Allgemeinen und zur Community im Besonderen zu beantworten.

Es handelte sich hierbei um eine der Community FSOG angepasste Version des Freie Software Quiz vom Linuxtag.

Wie man sieht, habe ich die Preise so schnell verteilt, daß ein Zeittunnel entstand und ich zeitweise unsichtbar wurde… ;-)

Alles in Allem bin ich dieses mal sehr zufrieden mit der Resonanz, was sicher auch dem schönen Standort und dem freundlichen Wetter geschuldet ist.

Und der tatkräftigen Mitarbeit der Community-Mitglieder hier in Offenburg.

Und natürlich konnte ich (wieder mal) nicht an mich halten…

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Wie so oft hat man im Urlaub so gaaaar keine Zeit, um Blogbeiträge zu schreiben…
Deshalb mit ein wenig Verspätung, der Bericht zum regulären Treffen der Communities:

Thema war dieses mal: “Creative Commons und freie Lizenzen”
Dafür konnte ich einen Vortrag von vor ca. 1 Jahr “recyceln” und musste nur ein wenig updaten
und an aktuelle Ereignisse anpassen.
So zum Beispiel an den Präzedenzfall im April, bei dem das Deutschlandradio einen Rechtsstreit gegen einen Fotografen verlor, der
sein Bild unter eine Creative Commons Non-Commercial Lizenz gestellt hatte und das Gericht die Verwendung des Bildes auf der
Website des Radiosenders als “gewerblich/kommerziell” eingeschätzt hatte.
Und so entbrannte auch in unserer kleinen Runde eine Diskussion, ob es nicht besser wäre, dieses Rechtemodul komplett
zu entfernen.
Alles in Allem wurden auch die anderen Module dieser Lizenzen interessiert betrachtet und diskutiert.

Informationsstand der Community FreieSoftwareOG

Am gestrigen Samstag gab es wieder mal einen Informationsstand der Community auf dem Wochenmarkt in Offenburg.

Zunächst lief es etwas zäh, im Laufe des Vormittags blieben aber immer wieder mal interessierte Passanten stehen und liessen sich über Freie Software und die Offenburger Communities informieren.

Ab 11:00 hatte ich noch Unterstützung von Eugen und Daniel, was  zwischendurch durchaus auch nötig war.

Auf jeden Fall hatte ich am Ende keine Flyer mehr und den einen oder Anderen auch zu unserem nächsten Treffen “gelockt”.

Ausserdem hatte ich einen “Digitalen Infostand” dabei, der im Umkreis des Infostandes für ein offenes WLAN sorgte, unter dem man diverse Infos sowie freie Inhalte abrufen konnte (LibraryBox).

Das hatte auch noch für den ein oder anderen Aha-Effekt gesorgt.

Die Interessenten konnten sich darüberhinaus an einem Asus Netbook mit Touchscreen überzeugen, daß Linux (in diesem Fall Ubuntu) auch für solche Technologien ohne Probleme einsetzbar ist.

Eindrücke vom LinuxTag

Etwas verspätet möchte ich noch meine Eindrücke und Einschätzungen des diesjährigen LinuxTags in Berlin niederschreiben.
Dieses Jahr gab es viele Neuerungen. So zum Beispiel eine neue Location, nämlich die/das(?) Station und es war eine
gemeinsame Veranstaltung mit republi:ca und Droidcon.
Zunächst einmal mein (zugegeben subjektiver) Eindruck der Örtlichkeiten.
Ich finde, daß die Veranstaltungen durch den offenen Charakter des Geländes wieder mehr das “Community-Flair” zurückgewonnen haben.
Auch daß die “Messehallen” durch relativ große Fenster Tageslicht auf die Geeks (Argh! Ich brenne!) abgegeben haben, empfand ich als sehr positiv und angenehm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daß gerade im Bereich der Smartphones das beherrschende Thema Snowden, NSA und Sicherheit/Datenschutz war, verwundert natürlich nicht.
Etwas verwundert hat mich aber dann doch die Marketing-Show, welche Sony abgezogen hat.
Natürlich ist es ein kommerzieller Hersteller, der zuallererst seine Produkte vermarkten will.
Die Vorstellung all der supercoolen neuen “Wearables” hinterliessen bei mir allerdings dann doch einen bitteren Nachgeschmack.

Aber es gab natürlich auch zu vielen anderen Themen Talks und Workshops.
Und nicht zu vergessen die vielen Aussteller aus der Community, den Kleinunternehmen und Mittelständlern.
Der Stand der FSFE war mit den zwei neuen Praktikanten Bela und Michele gut besetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun noch ein wenig Poesie…

Das mag jetzt für meine Verhältnisse äusserst pathetisch klingen, aber wie immer war der LinuxTag
eine Quelle der Inspiration und (zumindest für mich persönlich) der Schub durch’s restliche Jahr,
von dem ich für meine Community-Arbeit lange zehren werde…
Wenn man wie ich aus der Kleinstadt einmal im Jahr nach Berlin kommt und dann an zwei Tagen geballt soviel kreative Anarchie,
enthusiastische Community und inspirierende Gespräche auf einen einprasselt, ist das schon extrem beeindruckend.
Und auch ein wenig beängstigend.
Ich sehe meine Community und Aktionen dann immer im korrekten Verhältnis zu all den anderen grandiosen Projekten, was mich wieder
ein wenig “erdet” und zur Erkenntnis führt, daß man sich selbst nicht zu wichtig nehmen sollte, auch wenn man oft den Eindruck hat,
daß man der Einzige ist, der was tut… ;-)

Letztendlich bleibt mir nur, mich bei all den großartigen Projekten, deren Helfern, Initiatoren und Unterstützern für eine sehr gelungene
Veranstaltung zu bedanken.
Es hat sich wieder gezeigt, daß Community nicht nur ein hohler Begriff ist, sondern er ist angefüllt mit Hingabe, Liebe und dem Geist der Freiheit.

Und wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schwelgen, denkt der geneigte Leser noch, er würde einen Roman von Rosamunde Pilcher lesen.

Aber hey. War schon immer romantisch. Bin ‘n Junge vom Land… ;-)