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Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Sagenhafte 24 Interessenten haben sich gestern beim regulären Treffen der Community eingefunden.
Mit Ausschlaggebend war die Anwesenheit eines guten Teils der Mitglieder von section77, dem Offenburger Hackerspace.
Im Laufe des Vortrages habe ich beobachtet, daß sogar noch einige hinzukahmen, die haben jedoch angesichts der “kuschligen” Atmosphäre gleich wieder kehrt gemacht…

Schade, denn sie haben einen wirklich guten Vortrag von Klaus Müller (LugOG) verpasst.
Dafür kann man auch mal für ‘ne Stunde ein wenig “Sardinenfeeling” ertragen…

Denn er schaffte es, dieses doch recht komplexe Thema informativ/sachlich und dennoch aufgelockert und verständlich zu vermitteln.

Nach den wenigen Folien und einiger theoretischen Ausführungen zeigte Klaus anhand eines Beispielnotebooks die praktische Anwendung von Virtualisierung mit KVM.

Hierzu gab es noch einige Zwischenfragen bezüglich Performance, notwendigerm Arbeitsspeicher und – vor Allem – Stromverbrauch.
Da eine solche virtualisierte Umgebung darauf ausgelegt ist, 24/7 zu laufen, stellt der Energiehunger natürlich eine zentrale Komponente
bei den Überlegungen dar.
Es war mal wieder schön, einen eher technischen Vortrag zu haben.
Man kann nicht anders, als den gelungenen Vortrag inklusive des Abschliessenden Hands-On als sehr inspirierend zu bewerten.
Ich für meinen Teil werde jedenfalls am Wochenende mal mein Glück mit der Virtualisierung abseits der VirtualBox versuchen…

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Am gestrigen Mittwoch trafen sich wieder einige Interessenten an Linux und Freier Software.

Das Thema dieses mal war: “Spiele unter Linux”

Ich habe aufgezeigt, daß es mittlerweile im Bereich der Spiele-Unterhaltung nicht mehr so schlimm aussieht, wie noch vor ein paar Jahren.

Hauptsächlich wegen Projekten wie “PlayOnLinux” und “Steam”.

Ja, Steam ist proprietäre Software, meines Erachtens aber der bisher einzige erfolgreiche Ansatz, professionelle Spiele auch an die Linux-User zu bringen.

Da es das Dezember-Treffen war, gab es traditionsgemäß auch wieder einen “NikoTux” für jeden…

Vortrag zu Freier Software und freien Lizenzen

Am gestrigen Dienstag hatte ich die Gelegenheit, einen kleinen 1-stündigen Vortrag zu Freier Software, freien Lizenzen und den Offenburger Communities zu halten.

 

 

 

 

 

 

 

Das 11-köpfige Publikum hatte einige Fragen (hauptsächlich zu Linux und Sicherheit), welche im Anschluss an den Vortrag noch länger diskutiert wurden.

 

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Am gestrigen Mittwoch traf sich wie immer die Community.

Das Thema war dieses mal “Das Leben nach TrueCrypt – Alternativen” und es zog den einen oder anderen interessierten Neuling bzw. Umsteiger an.

Ich berichtete in meinem Vortrag über den “Fall” TrueCrypt und zeigte einige Alternativen auf, welche zum Teil mit TrueCrypt kompatibel sind, oder sogar von dessen Sourcecode abstammen.

Ausserdem besteht ja die begründete Hoffnung, daß das schweizer Projekt “TCnext” die beliebte Verschlüsselungssoftware weiterführt.

Nach dem Vortrag gab es noch ein bischen was zu tun, denn einer der Besucher hatte einen Asus eee-PC dabei, welcher mit dem (etwas betagten) EasyPeasy nicht mehr so recht funktionierte.

Da ich darüber im Vorfeld informiert war, hatte ich einen Stick mit Linux Mint Mate vorbereitet, welcher für eine Neuinstallation des Gerätes verwendet werden konnte.

Als kleines Highlight hatte ich bei diesem Treffen erstmals einen TP-Link MR3020 mit PirateBox dabei, auf der ich (auch in Zukunft) diverse Freie Inhalte (Musik, Videos, ebooks) sowie die aktuellen Präsentationen der Treffen zum Download vorhalte.

Bericht zum Software Freedom Day in Offenburg

Am letzten Samstag war ja wieder mal Software Freedom Day, und die Offenburger Communities boten verschiedene Veranstaltungen.

Angefangen haben wir mit unserem traditionellen Informationsstand vor dem Rathaus, an dem wir Infomaterial aller Art (Flyer, Kurzinfos, Sticker, Buttons, etc.) anbieten.

Ausserdem natürlich die persönliche Information und Beratung für interessierte Passanten.

Und manchmal auch etwas “intensivere” Gespräche, um die für “normale” Menschen zugegebenermassen manchmal unverständliche Welt der Freien Software zu erklären.

Der Infostand war von 9:00 bis 14:00 Uhr präsent. Danach gab’s eine kleine “Mittagspause” bis um 18:00 Uhr die “Mini Community-Messe” im Stud anfing.

Neben einigen “Hands-On” PCs gab es auch einen kurzen Vortrag zur OwnCloud, mit dem Eugen bei den Zuhörern reges Interesse weckte.

Anschliessend war es möglich, eine laufende OwnCloud auf einem RaspberryPi auszuprobieren…

Zu guter Letzt gab’s noch eine Verlosung von diversen O’Reilly Büchern.

Dazu hatten die Anwesenden (und Interessierte am Infostand vom Morgen) das “Freie Software Quiz” auszufüllen.

Darin galt es Fragen zu Freier Software im Allgemeinen und zur Community im Besonderen zu beantworten.

Es handelte sich hierbei um eine der Community FSOG angepasste Version des Freie Software Quiz vom Linuxtag.

Wie man sieht, habe ich die Preise so schnell verteilt, daß ein Zeittunnel entstand und ich zeitweise unsichtbar wurde… ;-)

Alles in Allem bin ich dieses mal sehr zufrieden mit der Resonanz, was sicher auch dem schönen Standort und dem freundlichen Wetter geschuldet ist.

Und der tatkräftigen Mitarbeit der Community-Mitglieder hier in Offenburg.

Und natürlich konnte ich (wieder mal) nicht an mich halten…

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Wie so oft hat man im Urlaub so gaaaar keine Zeit, um Blogbeiträge zu schreiben…
Deshalb mit ein wenig Verspätung, der Bericht zum regulären Treffen der Communities:

Thema war dieses mal: “Creative Commons und freie Lizenzen”
Dafür konnte ich einen Vortrag von vor ca. 1 Jahr “recyceln” und musste nur ein wenig updaten
und an aktuelle Ereignisse anpassen.
So zum Beispiel an den Präzedenzfall im April, bei dem das Deutschlandradio einen Rechtsstreit gegen einen Fotografen verlor, der
sein Bild unter eine Creative Commons Non-Commercial Lizenz gestellt hatte und das Gericht die Verwendung des Bildes auf der
Website des Radiosenders als “gewerblich/kommerziell” eingeschätzt hatte.
Und so entbrannte auch in unserer kleinen Runde eine Diskussion, ob es nicht besser wäre, dieses Rechtemodul komplett
zu entfernen.
Alles in Allem wurden auch die anderen Module dieser Lizenzen interessiert betrachtet und diskutiert.

Informationsstand der Community FreieSoftwareOG

Am gestrigen Samstag gab es wieder mal einen Informationsstand der Community auf dem Wochenmarkt in Offenburg.

Zunächst lief es etwas zäh, im Laufe des Vormittags blieben aber immer wieder mal interessierte Passanten stehen und liessen sich über Freie Software und die Offenburger Communities informieren.

Ab 11:00 hatte ich noch Unterstützung von Eugen und Daniel, was  zwischendurch durchaus auch nötig war.

Auf jeden Fall hatte ich am Ende keine Flyer mehr und den einen oder Anderen auch zu unserem nächsten Treffen “gelockt”.

Ausserdem hatte ich einen “Digitalen Infostand” dabei, der im Umkreis des Infostandes für ein offenes WLAN sorgte, unter dem man diverse Infos sowie freie Inhalte abrufen konnte (LibraryBox).

Das hatte auch noch für den ein oder anderen Aha-Effekt gesorgt.

Die Interessenten konnten sich darüberhinaus an einem Asus Netbook mit Touchscreen überzeugen, daß Linux (in diesem Fall Ubuntu) auch für solche Technologien ohne Probleme einsetzbar ist.

Eindrücke vom LinuxTag

Etwas verspätet möchte ich noch meine Eindrücke und Einschätzungen des diesjährigen LinuxTags in Berlin niederschreiben.
Dieses Jahr gab es viele Neuerungen. So zum Beispiel eine neue Location, nämlich die/das(?) Station und es war eine
gemeinsame Veranstaltung mit republi:ca und Droidcon.
Zunächst einmal mein (zugegeben subjektiver) Eindruck der Örtlichkeiten.
Ich finde, daß die Veranstaltungen durch den offenen Charakter des Geländes wieder mehr das “Community-Flair” zurückgewonnen haben.
Auch daß die “Messehallen” durch relativ große Fenster Tageslicht auf die Geeks (Argh! Ich brenne!) abgegeben haben, empfand ich als sehr positiv und angenehm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daß gerade im Bereich der Smartphones das beherrschende Thema Snowden, NSA und Sicherheit/Datenschutz war, verwundert natürlich nicht.
Etwas verwundert hat mich aber dann doch die Marketing-Show, welche Sony abgezogen hat.
Natürlich ist es ein kommerzieller Hersteller, der zuallererst seine Produkte vermarkten will.
Die Vorstellung all der supercoolen neuen “Wearables” hinterliessen bei mir allerdings dann doch einen bitteren Nachgeschmack.

Aber es gab natürlich auch zu vielen anderen Themen Talks und Workshops.
Und nicht zu vergessen die vielen Aussteller aus der Community, den Kleinunternehmen und Mittelständlern.
Der Stand der FSFE war mit den zwei neuen Praktikanten Bela und Michele gut besetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun noch ein wenig Poesie…

Das mag jetzt für meine Verhältnisse äusserst pathetisch klingen, aber wie immer war der LinuxTag
eine Quelle der Inspiration und (zumindest für mich persönlich) der Schub durch’s restliche Jahr,
von dem ich für meine Community-Arbeit lange zehren werde…
Wenn man wie ich aus der Kleinstadt einmal im Jahr nach Berlin kommt und dann an zwei Tagen geballt soviel kreative Anarchie,
enthusiastische Community und inspirierende Gespräche auf einen einprasselt, ist das schon extrem beeindruckend.
Und auch ein wenig beängstigend.
Ich sehe meine Community und Aktionen dann immer im korrekten Verhältnis zu all den anderen grandiosen Projekten, was mich wieder
ein wenig “erdet” und zur Erkenntnis führt, daß man sich selbst nicht zu wichtig nehmen sollte, auch wenn man oft den Eindruck hat,
daß man der Einzige ist, der was tut… ;-)

Letztendlich bleibt mir nur, mich bei all den großartigen Projekten, deren Helfern, Initiatoren und Unterstützern für eine sehr gelungene
Veranstaltung zu bedanken.
Es hat sich wieder gezeigt, daß Community nicht nur ein hohler Begriff ist, sondern er ist angefüllt mit Hingabe, Liebe und dem Geist der Freiheit.

Und wenn ich jetzt nicht aufhöre zu schwelgen, denkt der geneigte Leser noch, er würde einen Roman von Rosamunde Pilcher lesen.

Aber hey. War schon immer romantisch. Bin ‘n Junge vom Land… ;-)

Cryptoparty mit Freier Software

Am letzten Samstag hielten die Elzpiraten ihre 2. Cryptoparty im Roten Haus, Waldkirch ab.

Mit dabei war wieder eine Abordnung der Community FreieSoftwareOG.

Nicht nur um etwas dazuzulernen, sondern auch um den Aspekt der Sicherheit, den Freie Software bietet zu erklären.

Die Piraten waren so freundlich, und haben mir erlaubt ein paar Worte hierzu an die Besucher der Veranstaltung zu richten.

Tatsächlich kamen in den Vortragspausen auch einige interessante Gespräche zustande und es wurden Anfragen zum Umstieg von Windows XP zu GNU/Linux an uns herangetragen.

Alles in Allem war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung.

Ich empfehle den ausführlichen Blogpost unter http://www.elzpiraten.de/2014/04/06/edward-snowdens-stuhl-blieb-leer/ zu lesen.

Die Vorträge stehen unter CC-BY-SA 4.0 und können von der oben genannten Seite heruntergeladen werden.

Reguläres Treffen der Community “FreieSoftwareOG”

Am gestrigen Mittwoch trafen sich wieder die Anhänger der Freien Software im Cafe Unico.

Das hochinteressante, wenn auch etwas technisch-lastige Thema dieses mal war: “OpenWrt – Freie Software für Router”

Jannis hatte angeboten, dieses Thema einmal vorzustellen, da er selbst sehr aktiv mit OpenWrt arbeitet und sich extrem gut auskennt.

Nach einer allgemeinen Vorstellung des Projektes wurden die technischen Aspekte beleuchtet. Diese sind selbst für einen Insider höchst komplex.

Die offene Firmware bietet Möglichkeiten, die weit jenseits der normalen proprietären Lösungen von Linksys, TP-Link & Co. liegen.

Ausserdem zeigte er einige Bilder, was Hacker so alles aus Routern machen, wenn ihnen langweilig ist…

Beispielsweise “Mars Rover” oder Jukeboxen…

Es ergaben sich aus dem Vortrag auch wieder sehr angeregte Gespräche über Restriktionen, die automatisch mit der Verwendung von unfreier Software einhergehen.

Beispielsweise die teilweise Verweigerung des jeweiligen Herstellers, dem User die volle Kontrolle über seine Hardware zu überlassen. Wie etwa die FritzBox Cable, welche so wichtige Dinge wie Updates vollkommen intransparent selber regelt und den Anwender auf Gedeih und Verderb vom Hersteller abhängig macht.

Viele kleine Detailfragen konnte Jannis dann auch noch beantworten.

Einen “Nachteil” hatte aber selbst er an OpenWrt zu bemängeln: Alle Dienste laufen als “root”.

Das ist vom Prinzip her relativ unverständlich und vom Projekt auch nur unzureichend begründet…