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What I am missing in CyanogenMod 9

Since CyanogenMod 9 rc1 came out, I’ve been testing it extensively on my phone. I got used to the new look and appreciated the visual speed improvements. I also like the new data usage diagram and predictions. Furthermore, my phone uses a lot less battery power than on CM7. It had power for four and a half days without charging recently.

But there are also some features I’m missing from CyanogenMod 9. In good Free Software fashion I created feature requests for them in CyanogenMod’s issue tracker. Here’s my list:

Power Control Widget Not Configurable

In CM7 multiple Power Control Widgets could be added to the desktop. Each could be configured individually and have a different number and types of buttons. In CM9 only the Power Control in the drawer can be configured. That helps somewhat but is far less powerful than having any number of custom widgets.

No SSH Daemon (Dropbear)

Having a dropbear daemon running on my phone used to be a great feature, because it allowed my to remotely log into my phone, run scp and rsync. Unfortunately, there’s no dropbear binary on the CM9rc2 image anymore.

Option for Black Background Missing for Contacts and Messages

CM7 had the option to set a black background for the free (as in free speech) contacts, messages and calendar apps. (Note that I’m not talking about the non-free Google Apps here.) This option is gone in CM9 and these apps don’t integrate at all in a phone where all other apps have black background. Plus it consumes more energy.

No More Direct In-App Shortcuts on Desktop

The Desktop from CM7 allowed custom shortcuts to screens within applications. This was a useful feature to for example directly link to the alarm clock.

Native OpenVPN Support is Gone

PPTP and IPSec are still there, but OpenVPN is just gone.

In case you are actually using a Google Account, you can vote for those issues by starring them.

Update: Added missing Dropbear support.

XMPP Interview und Document Freedom Award

Wie Matthias scheibt, hat dieses Jahr die 1&1 Internet AG den deutschen Document Freedom Award erhalten, weil sie für alle E-Mail-Kundinnen auch automatisch einen XMPP-Account bereitstellen. Der Document Freedom Day in Deutschland stand also ganz unter dem Motto I’M the World!

Ich habe kurz vorher dem Deutschlandradio Wissen ein Interview (leider nur mp3) gegeben und dort XMPP bzw. Jabber erklärt.

Free Your Android Kampagne

In den letzten Monaten war ich sehr mit der Free Your Android Kampagne beschäftigt. Sie hat überraschend starken Widerhall in den Medien gefunden. Unter anderem bin ich von der TAZ interviewt worden. Da das Interview gekürzt abgedruckt wurde, veröffentliche ich hier mal den fehlenden Teil, der sich unmittelbar am Ende anschließt:

Bei Android nehmen Netzbetreiber eine wichtige Rolle ein – diesen erlaubt Google beispielsweise, bestimmte Anwendungen zu sperren oder Standardprogramme vorzuinstallieren, die man nicht so leicht los wird. Spielt hier auch die Frage der Netzneutralität hinein?

Auch wenn direkte Eingriffe in den Datenverkehr einen schwerwiegenderen Verstoß darstellen, so verletzt ein Netzbetreiber in gewisser Weise auch die Netzneutralität, wenn er vorschreibt mit welchen Endgeräten man sein Netz benutzen und welche Software darauf laufen darf. Als Anbieter von mobilem Internet haben die Netzbetreiber einen Interessenkonflikt. Einerseits wollen sie Internetflatrates verkaufen, aber andererseits auch Geld mit SMS und Telefonaten verdienen. Beides geht über das Internet aber sehr viel billiger.Zu Beginn des Breitband-Internets durfte man z.B. seinen Anschluss nur mit einem Computer nutzen. Die Provider mussten bald einsehen, dass diese Einschränkung nicht haltbar war. Auf eine ähnliche Einsicht der Mobilfunkprovider warten wir leider immer noch. Bis dahin müssen die Anwender von unerwünschten Programmen mit der Gefahr leben, dass ihnen ihr Vertrag gekündigt wird.

Es gab bereits Versuche, offene Mobilfunkbetriebssysteme zu etablieren. Bislang sind diese gescheitert. Wird dieser Ansatz eine Nische bleiben, ähnlich wie Linux bislang noch immer im Vergleich zu Windows deutlich
zurückliegt?

Zuerst muss man feststellen, dass Betriebsysteme auf Basis von Linux in vielen Bereichen keine Nische sind. Die meisten Internet-Server laufen mit GNU/Linux und auch die Zahl der PC-Nutzer von GNU/Linux Varianten steigt immer weiter an. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Android weitgehend Freie Software ist und ebenfalls Linux enthält. Es ist das am häufigsten verwendete Smartphone-System. So gesehen ist das ein großer Sieg für die Freiheit der Nutzer. Wir arbeiten daran, eine vollständig freie Variante von Android inklusive der wichtigsten Apps
anzubieten, um auch noch die letzten Probleme zu beheben und den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Geräte zu geben.

Wir danken für das Gespräch.

Außerdem planen wir Phone Liberation Workshops, um Leuten zu Helfen, mehr Freie Software auf ihren Telefonen zu installieren und das Wissen darüber auf mehrere Personen zu verteilen. Einen ersten Workshop habe ich in Bielefeld beim FoeBuD gemacht.

Today is I love Free Software Day

I love Free Software
Today is I love Free Software Day, so we don’t complain about bugs and missing features, but say thanks to all those developers who made all those awesome Free Software! Thanks to all of you!

Dradio Wissen: Dezentrale Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder Google+ haben eines gemeinsam: Sie sind zentral organisiert und werden jeweils von einer einzigen Firma beherrscht. Bei Deutschlandradio Wissen sprach ich heute (MP3) über sinnvolle Alternativen in Form von dezentralen sozialen Netzwerken. Im Gegensatz zu ihren zentralisierten Pendants laufen diese mit Freier Software auf vielen verschiedenen Servern, die auf Basis Offener Standards ein gemeinsames Netzwerk bilden. Damit hat kein Server-Betreiber die alleinige Macht über die sozialen Interaktionen und die Daten aller Teilnehmer, sondern lediglich über die Daten auf seinem Server. In Kombination mit Freier Software und Ende-zu-Ende Verschlüsselung wird diese Macht weiter reduziert.

Bei Netzwerken wie Facebook hat eine Firma alle Macht über die Plattform. Das gesamte Erscheinungsbild sowie auch die Nutzungsbedingungen können nach Belieben der Firma jederzeit geändert werden. Inhalte können zensiert und Menschen von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Wer nicht mitmachen will, wird zunehmend sozial isoliert. Auf alternative soziale Netzwerke wechseln und trotzdem die sozialen Kontakte mitnehmen ist unerwünscht und deswegen sehr schwer. Facebook bestimmt also was möglich ist und was nicht. Neben dem vendor lock-in tritt hier noch social lock-in auf, der noch viel gefährlicher ist.

Initiativen wie Diaspora und Friendica haben es sich zum Ziel gesetzt, derartige Plattform-Monokulturen aufzubrechen und soziale Interaktion soweit zu öffnen, dass sie nicht an Plattformen gebunden ist, sondern frei vernetzt stattfinden kann. Das wichtigste dabei ist ein Offener Standard, der technisch definiert, wie die Kommunikation zwischen verschiedenen sozialen Knoten ablaufen muss. Für Statusnachrichten gibt es bereits OStatus , aber für alles andere wie Fotos und Veranstaltungen muss sich noch ein Standard durchsetzen. Dabei möchte die vom FoeBuD gestartete Initiative Social Swarm helfen. Nachdem ein Standard gefunden und die Technologie gereift ist, soll eine Kampagne Bewusstsein schaffen und Benutzer zum Umstieg motivieren.

Wirklichen Erfolg in der ganzen Gesellschaft wird solch ein dezentrales soziales Netzwerk aber wahrscheinlich nur haben, wenn die heutigen Platzhirsche ihre Plattformen für andere soziale Knoten öffnen und sich mit ihnen über gemeinsame Offenen Standards verbinden. Ob sie das freiwillig tun werden, darf bezweifelt werden. Vielleicht wird es am Ende auch eine Frage der Politik sein, das Facebook-Monopol zu brechen. Eine Möglichkeit wäre es, Facebook zu verpflichten, sich anderen soziale Knoten zu öffnen. Alle anderen sozialen Netzwerke wie Xing, Google+ oder LinkedIn müssten sich dann ebenfalls anschließen. In einer solchen Entwicklung wären die Benutzer wieder frei, selbst zu entscheiden, mit welcher Software sie auf welchen sozialen Knoten zugreifen und wie sie ihre verschiedenen Identitäten dort mit anderen verknüpfen.

Das wir ein dezentrales soziales Netzwerk als globalen Standard brauchen, steht außer Frage. Die Frage ist nur, wann wir es bekommen werden. Hilf mit bei SocialSwarm oder den anderen Initiativen, damit es schneller geht.

Die FSFE und dezentrale soziale Netzwerke beim Elektrischen Reporter

Im Februar 2010 hatten Leena und ich eine Mail an den Elektrischen Reporter verschickt und uns dort Berichterstattung über Freie Software und benachbarte Themen gewünscht. Jetzt kommt die FSFE fiktiv mit dem Thema Software Patente in einer utopischen Vision über 3D-Drucker vor. Im Jahr 2023 redet der erdachte Aktivist Julian Augustin von der FSFE bei 12:00min darüber, wie wir schon immer vor Software Patenten gewarnt haben, aber niemand auf uns hören wollte.

Wer den ganzen Bericht sehen möchte, fängt bei Minute 7:47 an.

In der Mail wurde auch auf die Wichtigkeit von Dezentralisierung hingewiesen. Dieser Aspekt kommt ebenfalls in der Folge vor, denn am Anfang geht es um (dezentrale) soziale Netzwerke.

UnRAR in Freedom

The FSF maintains a list of high priority projects. Thanks to The Unarchiver initiative, we are now able to extract recent rar files in freedom and the FSF could remove this item from their list. There used to be a free implementation of unrar, but it is outdated and could only extract very old rar archives.

Packages for the new and shiny Unarchiver are already available for Debian and Gentoo. The initiative that made this possible can also be supported via Flattr.

FSCONS 2010 Divide and Re-Conquer Talks Now Online

Last year in November, FSFE hosted its own track at FSCONS around different topics of decentralized (social) networks and free network services. Now the videos of the talks are finally online for you to see. With the exception of one, they are all in WebM format :)

Have fun watching them!

Cloud Computing

Since Internet services such as Facebook, Twitter and Skype became popular, I began to think about their political implications, especially about how they threaten computer user’s freedom. Within FSFE I developed my ideas more and began to spread them. So I think it is about time that I blog about my activities.

It all began with a talk at Berlin’s Linuxtag 2010 and a follow-up interview with Germany’s Deutschlandradio as well as another German interview with the community Radio Tux.

Out of those interviews and discussions I had with conference participants, the need for a starting point for people interested in the topic arose. That’s why I created the page on Cloud Computing in the FSFE wiki. It is still just a collection of links and definitely needs more work, but it’s a start.

Then there was another talk at the Berlin Linux User group (BeLUG) for which slides are available. My next talk entitled “Centralised Internet Services and Problems of Power” will be in English and discuss problems on an even more abstract level. It will be part of the FSCONS 2010 program on November 6th. If you are there, you are invited to attend! I’ll paste the abstract of the talk below.

Even though the Internet and many of its early services come from a peer-to- peer based design, many of today’s popular Internet services are built in a centralized fashion. Emerging technologies such as Cloud Computing make it easier to scale web-based applications up to millions of users. So not only new services, but also traditional applications are moving into the “cloud” and their software can only be used “as a service”.

This talk will illustrate the trend towards centralised services and explain the reasons for this trend. More importantly, it will show how power is accumulated by service providers and what problems arise from this for users.

It will conclude with some solutions and strategies that can help users to remain in control of their computing and their data.

I'm going to FSCONS 2010!

Free Soccer Foundation Europe in Berlin

Free Soccer Foundation Europe
Gestern Abend traf sich die Berliner Fellowship Gruppe erneut im Newthinking Store und gleich zu Beginn wurde der neue Kicker entdeckt und natürlich auch sofort ausprobiert. Nach dem Kickern fanden wir natürlich auch Zeit ein paar organisatorische Dinge zu besprechen. Diesmal waren das vor allem der Software Freedom Day 2010 an dem wir ein Fest der Freiheit veranstalten wollen. Die neue Praktikantin Maëlle aus Frankreich stellte sich den Berliner Fellows und Fellinen vor und erklärte sich gleich bereit mit Alex unsere Präsenz auf dem diesjährigen BLIT zu organisieren. Andere Themen des Abends waren Convince Your Friends, die Freiheit statt Angst Demo und schicke Laptop Sticker der FSFE. Es war ein schönes Treffen in heiterer Atmosphäre und hat viel Spaß gemacht. Nach dem offiziellen Teil haben wir uns noch mit diversen Getränken und anderen Nahrungsmitteln ausgerüstet und haben uns bei bestem Wetter an die Spree gesetzt.