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FOSDEM 2014

Der erste größere Event in jedem Jahr ist das Free and Open Source Developers European Meeting (FOSDEM) in Brüssel.

In diesem Jahr ging es zeitig bereits am Freitagmittag auf nach Brüssel, denn wir wollten den Apache-OpenOffice-Stand schon am Freitag aufbauen. Die beiden Rollupdisplays wurden auf der anderen Seite des Ganges gegenüber dem Stand so platziert, dass sie schon aus einiger Entfernung auf Stand hinwiesen. Neben uns war wieder der Perl-Stand; auf der anderen Seite Jenkins. Flyer hatten wir in englischer, französischer und deutscher Sprache, leider aber keine in niederländischer Sprache.

Am Freitagabend gingen wir nach getaner Arbeit in den Irisch Pub gegenüber der Börse. Dort erschien dann nach kurzer Zeit ein wohlbekannter Fellow der FSFE aus Wien, mit dem wir uns gut unterhielten. Allerdings verließen wir den Pub frühzeitig, sodass uns die dort später eingetroffenen Freunde nicht mehr antrafen.

Am Samstagmorgen wurde dann der Standaufbau durch die Installation von Rechner und Bildschirm vollendet. Ein freundliches Apache-Mitglied stattet uns mit weiteren Apache-Aufklebern aus, die sich in den beiden Tagen als “Renner” erwiesen – unser Stand war wohl auch der einzige Ort in Brüssel, wo man sie bekommen konnte. Unser Stand war dann auch der Anlaufpunkt nicht nur für die anwesenden Apache-OpenOffice-Entwickler, sondern auch für die Entwicklern anderer Apache-Projekte, die vorbeischauten.

Am Samstag gab es auch einen gemeinsamen Dev-Room mit LibreOffice (Open document editors devroom). LibreOffice hatte den Stand im selben Gang, aber etwas entfernt von unserem. Dort konnten wir Freunden “aus alten Tagen” ein “Hallo” sagen.

Die Fragen waren immer wieder dieselben: Warum gibt es keinen Merge beider Projekte? Was ist der Unterschied zwischen Apache OpenOffice und LibreOffice? Daneben gab es dann die üblichen User-Support-Fragen. Interesse wecken beim Publikum konnten wir einerseits mit der Sidebar und anderseits mit Loook. Die meisten Gespräche führten wir in Englisch, viele aber auch in Deutsch.

Samstagmittag war ich dann noch “als Nachbar” Gast beim belgisch-niederländischen Fellowshiptreffen.

Der FSFE-Stand wird von Jahr zu Jahr prächtiger. Die Arbeit hinter dem Stand lief dieses Jahr “wie am Schnürchen”. Es hat sich ein gutes Team herausgebildet, das “Hand in Hand” arbeitet.

Routiniert verlief schließlich der Abbau der Stände am Sonntagabend. Noch unter dem Eindruck der zahlreichen Gespräche, die wir mit dem interessierten Publikum, aber auch mit Freunden aus anderen Projekten geführt hatten, traten wir dann die Heimreise an. Die FOSDEM war auch in diesem Jahr die Reise nach Brüssel wert.

Die nächste Reise geht ganz gemütlich mit dem Bus im März nach Chemnitz.

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