„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn’s hilft! – Webmin macht es möglich.“

Notwendig oder nicht, ob ein Server  GUI zum Einsatz kommt, entscheidet der Benutzer, Kunde oder auch mal die Situation selbst. Und wenn ein Server GUI den Hobby-Admin dazu anregt, sich mehr und tiefer mit dem System auseinander zu setzen, kann das doch nicht falsch sein. Der Webmin macht die Alltagsarbeit leicht, versperrt dabei aber nicht die Sicht auf die mächtige System Shell. Ganz im Gegenteil.
webmin-raspi

Schon mehrfach wurde auf Open Source Veranstaltungen das Thema „Server + GUI“ beackert. Deswegen werde ich die Diskussion über Pro & Contra hier tunlichst vermeiden. Grundsätzlich lassen sich da 2 Lager definieren. Für die einen ist ein Server mit GUI „No Go“, für die anderen, zu dieser Fraktion zähle auch ich mich, ist das nicht nur so etwas wie eine Erleichterung des (Admin) Alltags. Es ist auch ein echtes Argument gegenüber Nutzern, die gewisse Server Dienste, aber nicht gleich die ganze IT-Abteilung hinten dran brauchen, oder gar bezahlen können. Es gibt ja nun auch schon einige „Small Business Server“ (Editionen), die meistens auf Eigen- oder Weiterentwicklungen von vorhandenen Desktop Umgebungen aufsetzen. Der LXDE (1) Desktop wird hierzu beispielsweise gerne genutzt. Dieser LXDE Desktop ist auch Bestandteil des Zentyal Server (Distribution), über die ich hier auch schon öfter schrieb. (2) Einen „Small Bussines Server“ zeichnet aus, dass er gewisse Unternehmensdienste wie Netzwerklaufwerke (Samba) oder gemeinsame Drucker (Cups) und wie beim Beispiel Zentyal zusätzlich noch eine Groupware mitbringt. Wie die meisten ging auch dieser SBS Server aus einem Community Projekt namens „ebox“ hervor. Und gerade in Zeiten wo andere Systeme gerne ihre Nutzer in die „ach so tolle/hippe Wolke“ locken wollen, suchen viele Menschen nun vermehrt nach einer Lösung um die Hoheit über ihre Datenbestände zu behalten, aber auch weiterhin in der Lage sind „mal eben schnell ‘nen User hinzu zu fügen“.
Webmin Config Module Page

Ein anderer Weg ist möglich
Das größte Problem bei solchen fertigen Lösungen ist das meist starre Konstrukt (Framework), das die Entwickler ihrer SBS-Distribution überstülpen. Die „älteren“ SuSE Benutzer kennen das „YAST- Phänomen“ sicher noch, bei dem selbst eingepflegte Konfigurationen von der Distribution bei Updates oder Upgrades überschrieben wurden. Wenn dann also beispielsweise der Proxy oder SSH Server auf einem anderen Port laufen soll, kommt diese persönliche Konfiguration schnell mal in Konflikt mit den Standardeinstellungen der Server Distribution. Einen etwas anderen Weg geht hier der Webmin. (3) Dieses Framework und Webfrontend ist in Pearl (4) geschrieben, um aber eigene Module zu schreiben, muss man nicht unbedingt Pearl-Hacker sein, Grundkenntnisse sollten aber vorhanden sein. Die Dokumentation (5) hierfür ist sehr ausführlich. Und wie bei den meisten Open Source Community Projekten gibt es auch hier eine rege Benutzer-Gemeinde mit IRC Kanal, Wiki und Mailingliste.
webmin-dienste-uebersicht

Webmin zeichnet sich dadurch aus, dass er sich sehr nahe an die ursprüngliche GNU/Linux Distribution (UNIX/*NIX) Konfigurations- und Datei Struktur hält. Wenn der Webmin Benutzer beispielsweise die LogDateien sehen will, geht Webmin grundsätzlich von /var/log/ aus. Und wenn der Admin den Webserver (Apache) konfiguriert, benutzt er die Dateien in /etc/apache2/apache.conf. Des weiteren kann Webmin Konfigurationsdateien so modifizieren, dass eigene Einträge (inkl. der Kommentare) erhalten bleiben. Den Webmin gibt es  für die gängigsten Distributionen fertig gepackt. Und auch FreeBSD wird unterstützt! Und für ganz hart gesottene gibt es natürlich auch die *.tar Version zum selber kompilieren.
webmin-modul-auswahl

Der digitale Admin-Baukasten
Inzwischen gibt es auch schon eine Vielzahl an interessanten Webmin Unterkategorieren, sozusagen „maßgeschneidert“ für die Server Umgebung. Der Usermin wird später vom Webmin-Admin eingerichtet. Die Benutzer bekommen den Usermin  als Web basierendes GUI präsentiert. Hier kann der vom Webmin-Admin eingerichtete Mitarbeiter (Benutzer) seine eigenen persönlichen Einstellungen vornehmen, wie beispielsweise einen Passwort Reset veranlassen oder den Usermin als Webmail Frontend (zu) benutzen. Virtualmin ist auf das Administrieren von Virtuellen (Server) Maschinen optimiert und seit Neuestem gibt es auch einen Cloudmin zum administrieren, „eigener Server in der Cloud“. Mehr zu diesen „Spezial- min(s)“ gibt es auf der Webmin Startseite in der jeweiligen Unterkategorie.

Als reges Community Projekt gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Standard-Modulen (6) wie beispielsweise: ADSL- Server (DSL-Router), Apache, Bacula Backup System, LDAP oder iSCSI (Client, Server oder Target) und vieles mehr.
webmin-mysql

Diese Standardmodule können auch direkt aus dem Webmin GUI installiert werden. Nach der Installation steht das Modul (hier MySQL) auch sofort für die Alltagsarbeit (Test DB) oder der direkte Zugriff auf die Konfigurationsdateien zur Verfügung.

Seit dem 15. Mai 2013 gibt es auch die Version 1.630, gerade Benutzer der FreeBSD Version werden sich freuen. – Deutsch, Polnisch und norwegische Übersetzungen wurden überarbeitet. Der Support für „Real SPF Record Type“ wurde in das BIND Modul implementiert. Das Partitionierungsprogramm für lokale Festplatten in FreeBSD  unterstützt nun die BSD Slices, Partitionen und Disk Labels; verbesserte Unterstützung der interface Konfiguration und der Startup commands, die auch FreeBSD 9 in seinem DHCP Server Modul bereit hält. Der LVM Manager kann ganze LV (sets) auf andere Geräte verschieben. Und der wichtige IPv6 Support, wie auch DHCP und die neuen Ethernet- (Device) -Namen sind in FreeBSD-Webmin eingebunden. Für FreeBSD kann man sich nun auch gleich im Webmin die Updates anzeigen und installieren lassen, wie das bei GNU/Linux Distributionen schon lange funktioniert. Auch die Unterstützung der FreeBSD Network File System Modules wurde kräftig runderneuert, das nimmt nun auch komplette Partitionen auf.
webmin-update

Die Bildschirmfotos (Version 1.620 und 1.630) hier, entstanden bei einer Testinstallation auf einem RassberryPI. (Debian Weezy) Der Webmin (deb Pakete) kann via „wget“ geholt und mit dpkg oder apt-get installiert werden. Wenn der Webmin installiert ist, ist er auch sofort über: https://localhost:10000 einsatzbereit. Auf dem RasPi läuft nun ein „Mini-Mailserver“ mit backup-Funktionalität. Und dieser kann auf den kommenden LinuxTagen in Berlin auch am FSFE Stand bestaunt werden. Ich hoffe wir sehen uns!

Installierte und konfigurierte Webmin-Module:
    SSH Server
    LVM
    MySQL
    Dovecot (POP3/IMAP)
    Backula Backup
    Rsync

Weiterführende Infos:
(1) http://lxde.org/
(2) http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Kurztest-Zentyal-SBS-Linux-Server-bedienerfreundlich-und-ressourcensparend
(3) http://webmin.com
(4) http://www.perl.org/
(5) http://doxfer.webmin.com/Webmin/ModuleDevelopment
(6) http://webmin.com/standard.html

GNU Funzt ! und GNµ 1 – FSFE Fellowship Interview

  GNU funzt! – Episode 4 – Hallo Wayland

GNU Funzt !!

DESKTOPANWENDUNG DES MONATS: Telepathy, So einfach ist Video-Chat mit GNU-Software

DISTRIBUTION DES MONATS: gNewSense GNU/Linux , gnewsense.org

GNUTIFUL APPLICATION: OsmAnd Freie Navigation für Android

GNUWS:
Enlightment 18: Die Entwicklung von Enlightment 18 legt los; ein Release-Termin wurde noch nicht genannt.
Gnome-Apps: Sind nun bald Abhängikeitsprobleme adé oder kommen da Probleme mit bestehenden Paketmanagern auf uns zu?
KDE 4.10: schneller und mit Applikationsmenüs, die uns an Gnome3 erinnern.
Ubuntu Phone Spyware: Richard Stallman: Wird Ubuntu Phone Spyware und unfreie Software enthalten? Schätzen wir Bequemlichkeit mehr als Freiheit?
Linux-Rootkit missbraucht SSH-Dienst
sudo: sudo 1.6 bis 1.8 von Authentifizierungslücke betroffen.

DER TEST: Wayland, Fenster drehen und mehr.

 

Und seit neuestem gibt es auch noch die GNµ – Den Auftakt bildet ein Beitrag mit FSFE Fellow Interviews

 

How to Setup: a Event!

At the Okt. 2012 / 4. and 5. was the Zentyal Summit in Zaragoza. I was there.

The Way to Zentyal Summit

For the second Zentyal Summit at Zaragoza the Weather was very nice. All Days was around 26 Degrees, and also the Spanish Nights to. But, its clear – if angels take a journey – heaven is laughing. Zaragosa City Government has given the Town hall for the Summit. which provided a very good atmosphere

CEO of Zentyal - Opening

„Nacio“, the CEO of Zentyal has Open the Event whit some Words to the Sponsors and also to the Community. In two thematic blocks (Community and technical) we can see and hear very high knowledge about the new Version 3 of Zentyal SBS, the new Features from Zarafa and also a lecture from Canonical. I couldn’t see „Live Hacks“ of Zentyal Networks and „Best Practice“ for LDAP deploying. All of thus Lectures was Live Streamed to the Web. In a few Days you can see all Tracks online on the Zentyal Yotube Chanel

On Friday – by the end of the Summit – waited a little surprise for me. I was nominate to the „Forum Member of the Year 2012“ Wow! – I am very honored, and i will give my Thanks to you (the Community) together we are strong!

Fluffy and I

The Catering was very good organized to. We have every Day a three course menu to choose from. And the Coffee breaks was accompanied by Sandwiches and Croissants. At the Weekend the Zentyal Staff has organized very nice round trips far Zaragoza. And an very nice surprise. We take a trip to the Zaragoza Oktoberfest. And yes, i find it much more better as the Original in Munich ;)

But in the City of Zaragoza was also a very Big Event. Starts on Saturday the hole Town was a Party for one Week!. On a large Place the middle of the city you have many tents. Every tent stands for a region of Spain. Yu can drink and eat to the hole Spanish Kitchen – It was amazing!

The Zentyal Community
The Zentyal Community

I’m looking forward to next year. even when the weather is no longer so great, zentyal will fix it!

I hope i can see you next Year!

GNU/Linux für KMUs – Meine “Lieblings-Distri” läd ein…

Zentyal_logo
Zentyal_logo

Das vorläufige Programm des zweiten Zentyal Summit (2012), unter dem Motto: „ Talking (about) Linux für kleine und mittelständische Unternehmen”. wurde heute, am 5. September 2012 veröffentlicht.

(Saragossa, Spanien) Zentyal SL, das Entwicklerteam des Zentyal Linux Small Business Server, hat heute offiziell das vorläufige Programm des nächsten Zentyal Summit veröffentlicht. Der Summit wird wieder, am 4. und 5. Oktober diesen Jahres, in Saragossa, Spanien stattfinden. Aufbauend auf den Erfahrungen und den Rückmeldungen der kommerziellen Benutzer, sowie der Community, ist dieses ‘Gipfeltreffen’ äußerst beliebt bei den Zentyal „Usern“.

Das diesjährige Programm bietet wieder einmal topaktuelle Inhalte. Der Summit ist ausgelegt auf die Bedürfnisse von IT-Support-und Service-Providern, richtet sich aber auch an IT-Administratoren, die in oder mit Linux-basierender IT-Infrastruktur-Management-Lösungen arbeiten. Und die Bandbreite der Themen wird sicher nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen ( KMUs) interessant sein. Der Summit beginnt am Donnerstag, 4. Oktober, mit einer Keynote von Tom Henriksson, er kommt aus dem Zentyal Partner Unternehmen Open Ocean Capital. In seinem Vortrag “The keys to identify and scale category-winning open source companies” wird er uns Einblicke geben, was es braucht um als „Open-Source-Start-up“ erfolgreich zu sein. Das Unternehmen Open Ocean ist der erste große Anbieter von MySQL AB – und ist weiterhin eines der führenden Early-Stage Venture Capital-Gesellschaften in Europa, Open Ocean hat einen besonderen Schwerpunkt für den Aufbau europäischer Start-ups, der User-Community und weiterer Open Source Geschäftsmodelle.

Während der zwei Tage dauernden Veranstaltung bringen wir Open-Source-Software-Hersteller wie Canonical, die Entwickler des populären Ubuntu Betriebssystems , Zarafa Groupware, die Entwickler der erfolgreichen Mail-und Collaboration-Plattform mit dem Zentyal Umfeld zusammen. Beide Unternehmen zeigen auf dem Summit eine Reihe von kommerziellen Präsentationen und bieten technische Workshops an. Gemeinsam erarbeiten wir Möglichkeiten zur Desktop-und Server Migration auf Linux-basierende Systeme. Wir lernen die beste Hardware für unser Linux Projekt zu wählen, oder wir bekommen erklärt, wie man Infrastruktur-Management-Systeme mit User-Level-Anwendungen zusammen bringen kann. Weitere Themen sind: Was bringt uns Samba 4, oder wie bringe ich ein: „Single-Sign-on“ in das eigenen IT-Infrastruktur-Management ein. Natürlich alles unter dem Gesichtspunkt von KMUs

Die Summit Teilnehmer haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit Partnerunternehmen aus der IT-und Support-Service Branche, wie Leucotron, Neodoo oder Calat kennen zu lernen und sich aus zu tauschen. Unsere Partner bauen wie wir, ihre eigenen Service-Portfolios komplett auf Linux und Open-Source Lösungen auf. Ein weiteres Highlight ist auch dieses Jahr wieder der Community trac am Freitag, 5. Oktober Dieser gestattet es einen Einblick in die Rolle der Gemeinschaft hinter Zentyal als Open-Source-Projekt zu geben. Es wird auch diesmal wieder die Möglichkeit geboten, eigene Ideen für die nächste Roadmap der folgenden Zentyal Server-Version vor zu schlagen.

Es gibt keine Anmeldegebühr für die Teilnahme an der Veranstaltung, Aber die Plätze sind begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung wird deshalb dringend empfohlen. Sowohl das Programm als auch das Anmeldeformular finden Sie auf der Website zum Summit unter: http://summit.zentyal.com. Der Zentyal Summit 2012 wird von namhaften Einrichtungen wie beispielsweise dem Stadtrat Saragossa, Milla Digital, Canonical, Zarafa, Neodoo und dem Nationalen Referenzzentrum für ICT gesponsert.

Weitere Informationen zu Zentyal:

Zentyal Summit 2012 Programm:
http://events.zentyal.com/zentyal-summit-2012/program-2012/ (Download in . pdf )

Zentyal Summit 2012 Anmeldungen:

http://events.zentyal.com/zentyal-summit-2012/register-2012/

Über Zentyal (www.zentyal.com)
Zentyal, die Entwickler des Linux Small Business Server mit dem gleichen Namen, bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Enterprise-Level, kostengünstige und einfach zu bedienende Netzwerk-Infrastruktur. Durch die Verwendung von Zentyal Server und seine Cloud-basierende Dienste sind kleine und mittelständische Unternehmen in der Lage, die Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Computer-Netzwerk zu verbessern und ihre IT-Investitionen und Betriebskosten zu senken.

Zentyal Server-Entwicklung wurde Anfang 2004 gestartet und derzeit ist es die Open-Source-Alternative zu Windows Small Business Server. Zentyal Server ist weit verbreitet und wird in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen weltweit verwendet. Unabhängig von Branche oder Standort, auch in den öffentlichen Verwaltungen oder im Bildungsbereich.

Libreplanet Workshops – “Freie Software, für eine freie Gesellschaft” 2012

Libreplanet_earth
Libreplanet_earth

Libreplanet ist ein Anwendertreffen für Menschen die sich mit den Digitalen Medien beschäftigen oder dies noch wollen. In zwangloser Atmosphäre und mit Unterstürzung von Fachleuten erwerben wir gemeinsame Fähigkeiten zum sicheren und routinierten Umgang mit den Digitalen Medien. Der Schwerpunkt jeder Veranstaltung liegt auf dem Verständnis durch nicht technisch versierte Anwender. Den sogenannten „ganz normalen Benutzer“ Aber auch Webmaster oder Newsletter Administratoren finden hier noch ein paar „Tipps & Tricks“. Ein eigener Computer muss nicht, kann aber, mitgebracht werden. Die einzigen Voraussetzungen sind: „Interesse & Gute Laune“

 

Montag 03.09.2012 / 19:00h

Thema: LP_de0 Emailverschlüsselung und Sicheres Websurfen.

Inhalt: In einem kurzen Vortag (ca.30min) erläutert uns Michael die Möglichkeiten und gefahren der Email Kommunikation und dem Websurfen im allgemeinen. Danach erstellen wir GPG Schlüssel für jeden Anwesenden. Im Zweiten teil widmen wir uns den Datenspuren und der vermeidung von.

Werkzeug: Wir nutzen die Programme: Thunderbird für die Emailkommunikation sowie den Firefox Webbrowser. Selbstverständlich können eigene Geräte mitgebracht und eingesetzt werden.

Zum Abschluss wird die GNU/Linux Distribution UBUNTU mittels Bildschirmphotos präsentiert.

Ort: JUP e.V. Freies WLAN vorhanden, Getränketheke des JUP

———————————————-

 

Linux Buch für Einsteiger und Anwender [Oreilly]

Back to root!   Titel Bild

 

Nach dem Um- oder Einstieg in ein GNU/Linux System, fragen mich die Neuanwender immer wieder nach einem alltagstauglichen. Nachschlagewerk für ihr neues System. Im Bereich der Systemadministration und anderen Fachthemen nutze ich schon seit Jahren die Reihe „kurz & gut“ aus dem Hause Oreilly. Angefüttert wurde ich, wie die meisten mit einer abgespeckten gratis Beigabe eines Buchs mit dem Titel: („kurz & gut“) „100 Hacks für den Sysadmin“.

 

Basierend auf der Distribution Open SuSE (Suse9) gibt es so etwas aber auch für den Anwender, ein Taschenbuch, dass übersichtlich und umfassend in das Themengebiet GNU/Linux für Anwender einführt. wenig Platz auf dem Schreibtisch benötigt und auch dann noch zur Hand ist, wenn die Maschine mal nicht startet, also auch keine Hilfe aus dem Internet zu erwarten ist.

 

Am schönsten finde ich das Kapitel „Die Rolle der shell“ gleich zu Beginn des Buches. Hier wird kurz darauf eingegangen, wie mächtig eine „root shell“ sein kann oder wie elegant sich Routineaufgaben mit ein paar shell Befehlen schnell bewerkstelligen lassen. So macht man Anwendern das Schreiben eines eigenen Scripts schmackhaft!

 

Nach einer thematisch gegliederten Einführung in das GNU/Linux Dateisystem, sowie einer Beschreibung des /home Verzeichnisses und die dazu gehörenden Berechtigungen, geht es auch gleich zur (shell) Sache.

 

Bourne-again shell (BASH)

 

Die Bash ist auf „unixiden“ Betriebssystemen meines Wissens nach Standard. Wenn nur noch die Rettungskonsole ihres Systems starten sollte, haben Sie immer noch Zugriff auf das System über eine Bash (shell). Und das ist nicht der einzige Grund, warum Administratoren so gerne mit und „auf der Bash“ shell arbeiten. Einige weitere finden Sie in dem Buch.

 

Im weiteren Verlauf des Buches gibt es dann eine großzügige Übersicht über die Dinge des alltäglichen Anwendungsbedarfs: Dateien erstellen und löschen, Rechte setzen und Prozesse oder laufende Jobs beenden. Die Inhaltsangabe auf der Oreilly Seite zeigt Ihnen hier den kompletten Umfang, dabei ist jedes Thema „kurz & gut“ mit einem Beispiel und den optionalen Funktionen im Abschluss fast schon „DAU sicher“ erklärt.

 

Über: „Klickbunt“

 

Gerade während oder nach der Einrichtung eines neues GNU/Linux Systems, sollte der oder die AnwenderIn keine Angst vor der shell haben. Bei der Installation oder nach einem Upgrade der heute weitverbreiteten Distributionen wie OpenSuSE, Debian/UBUNTU oder Fedora sollte ein Besuch auf der shell aber eher die Ausnahme als die Regel darstellen. Danach wird der Anwender aber mit einem stabilen und schnell arbeitenden System belohnt. Und bei den modernen GNU/Linux Distributionen arbeiten die Menschen auch ausschließlich mit einer Grafischen Benutzerschnittstelle (GUI). Diesen GUI Applikationen widmet sich das Buch mit den Themen: E-Mail, Surfen im Internet, Usenet, Instant-Messenger, Bildschirmausgaben, mathematische Berechnungen, Datum und Zeit, Jobs zeitlich planen, Grafik und Bildschirmschoner, Audio und Video, beispielhaft und umfassen für einen Computeralltag.

 

Zum Poweruser

 

Shell-Skripte programmieren – So beginnt der Titel des Kapitels der den dritten und letzten Teils des Buches und zeigt wie oben schon erwähnt die Vorzüge auch wirklich die Maschine für den Anwender laufen zu lassen. Verschieben Sie die unangenehmen Arbeiten doch in ein Script und lassen Sie diese im Hintergrund von Ihrem PC abarbeiten. ;) Abgerundet wird der letzte Themenblock wie üblich in dieser Reihe, von den „Letzten Worten“ des Autors und dem sehr übersichtlich gegliederten Index.

 

Für mich als Sysadmin und Anwender-Support-geschädigter ;) kann ich nur ein Fazit ziehen: Diese Nachschlagewerk sollte jedem GNU/Linux Anwender neben das Desktop gelegt werden.

 

Ich gehe da gerne mit guten Beispiel voran: Kaufen Sie jetzt einen Desktop PC bei GLX, legen wir Ihnen dieses Buch kostenlos* mit bei.

 

*Angebot gültig einschließlich: 30. September 2012

[FSF] Restricted Boot webcomic contest winner announced

BOSTON, Massachusetts, USA — Thursday, July 5th, 2012 — The Free Software Foundation (FSF) today announced the winner of its Restricted Boot webcomic contest. The winning entry comes from Erik Steinmann, and will be featured on the front page of FSF.org for the month of July, in addition to being used in other materials published by the organization. Since the comic is freely licensed, the FSF is encouraging others to share it on their own sites as well.

In the Fall of 2011, the FSF issued a statement to computer makers, urging them to reject Restricted Boot technology, concerned that Microsoft’s Windows 8 certification standards would impose rules preventing users from installing free software operating systems on most computers. Thus far, over 30,000 confirmed individual signatures have been added to the statement, titled “Stand up for your freedom to install free software.” Twenty-five organizations have also expressed their support.

Then in December, Microsoft apparently conceded to public pressure by quietly updating the certification requirements with a mandate that a desktop computer user must be able to control (and disable) the Secure Boot feature on any Windows 8 computer that is not based on ARM technology. This looked like a victory for free software users, as it meant a user could install GNU/Linux or another free software operating system in place of Windows 8. But, Microsoft also added a treacherous certification mandate for makers of ARM-based computers — such as a tablets, netbooks, and smartphones — requiring them to build their machines with Restricted Boot technology. Such computers are designed to lock a user into only being able to run Windows 8, absolutely preventing her from being able to install a free software operating system on her computer.

Since smartphones and tablets are some of the most commonly used computers, the FSF launched the Restricted Boot webcomic contest to collect materials that could be used to “raise awareness and put pressure on Microsoft and computer makers.”

“I’d like to thank everyone who submitted an entry to the contest, as well as our panel of judges. With over 30,000 signatures to our statement and over a dozen high-quality submissions to our contest, I’m confident our message that Restricted Boot is a mistake has the attention of Microsoft and computer-makers alike. Now we need take the next step of turning this support into tangible results,” said Joshua Gay, FSF’s licensing and compliance manager.

The FSF also recently published a comprehensive assessment of the issues posed by both Secure Boot and Restricted Boot for GNU/Linux and other free software operating system distributions at www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/whitepaper-web, specifically addressing announcements made by Fedora and Ubuntu.

The panel of judges included Chris Webber, Rob Myers, Jason Self, Benjamin Mako Hill, ginger coons, Aaron Williamson, and Richard Stallman.
Restricted Boots — it’s for your safety

This work by Erik Steinmann is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported License.
This work by Erik Steinmann is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported License.

Creative Commons License This work by Erik Steinmann is licensed under a Creative Commons Attribution 3.0 Unported License.
About Secure Boot vs Restricted Boot

When done correctly, Secure Boot is designed to protect against malware by preventing computers from loading unauthorized binary programs when booting. In practice, this means that computers implementing it won’t boot unauthorized operating systems — including initially authorized systems that have been modified without being re-approved. This could be a feature deserving of the name, as long as the user is able to authorize the programs she wants to use, so she can run free software written and modified by herself or people she trusts. However, we are concerned that Microsoft and hardware manufacturers will implement these boot restrictions in a way that will prevent users from booting anything other than Windows. In this case, we are better off calling the technology Restricted Boot, since such a requirement would be a disastrous restriction on computer users and not a security feature at all.

Statement opposing Restricted Boot:

http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/statement

FSF Secure Boot recommendations for free software operating systems:

http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/whitepaper-web

About the Free Software Foundation

The Free Software Foundation, founded in 1985, is dedicated to promoting computer users’ right to use, study, copy, modify, and redistribute computer programs. The FSF promotes the development and use of free (as in freedom) software — particularly the GNU operating system and its GNU/Linux variants — and free documentation for free software. The FSF also helps to spread awareness of the ethical and political issues of freedom in the use of software, and its Web sites, located at fsf.org and gnu.org, are an important source of information about GNU/Linux. Donations to support the FSF’s work can be made at http://donate.fsf.org. Its headquarters are in Boston, MA, USA.
Media Contacts

Joshua Gay
Licensing and Compliance Manager
Free Software Foundation
+1 (617) 542 5942 x20 licensing@fsf.org

###

[FoeBuD-News] Mitmachen – Appell gegen das neue Meldegesetz

FoeBuD Logo
FoeBuD Logo
 Liebe Bürgerrechts-Engagierte,

ein Thema bewegt die Gemüter gerade sehr: Das neue Bundesmeldegesetz.
In den letzten Tagen erreichten uns viele Zuschriften, dass der FoeBuD
dagegen etwas unternehmen soll. Das hat uns keine Ruhe gelassen.
Zusammen mit der Kampagnenplattform campact haben wir eine Aktion
gestartet, um das neue Meldegesetz zu stoppen.

Es ist noch nicht zu spät! Denn das Gesetz muss noch durch den
Bundesrat; die Bundesländer müssen zustimmen. Die nächste Sitzung des
Bundesrates findet am 21. September statt.

Wir appellieren deshalb an die Ministerpräsidenten aller Bundesländer,
im Bundesrat gegen das neue Meldegesetz - und damit gegen den
Ausverkauf der Meldedaten an kommerzielle Adresshändler - zu stimmen.
Wir wollen mindestens 100.000 Mitzeichner für den Appell gewinnen. Und
wir werden mit Aktionen dafür sorgen, dass unsere Stimmen gehört
werden.

Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Ministerpräsidenten:
http://www.campact.de/melderecht/home

Unterstützen Sie unsere Arbeit für Datenschutz und Bürgerrechte mit einer Spende:
https://www.foebud.org/spende

 Hintergrund: Das neue Meldegesetz
---------------------------------

Das Gesetz heißt mit ganzem Namen "Gesetz zur Fortenwicklung des
Meldewesens" (MeldFortG). Es soll das Melderecht bundeseinheitlich
regeln und die neuen technischen Möglichkeiten wie z.B.
Online-Abfragen berücksichtigen.

Eigentlich sollte im neuen Meldegesetz der Grundsatz des "opt-in"
verwirklicht werden, um die Rechte der Bürger/innen zu stärken. Opt-in
heißt: Datenweitergabe braucht die ausdrückliche Zustimmung -
Datenschutz ist Standardeinstellung, kein extra Aufwand für die
Bürgerinnen und Bürger.

Doch kurz vor der Abstimmung über das Gesetz brachte der
Innenausschuss die Änderungen ein, die diese Regelung ins Gegenteil
verkehrten. Der Bundestag hat das neue Meldegesetz in nur 57 Sekunden
ohne Aussprache beschlossen.

- Werbetreibende und Adresshändler dürfen in Zukunft nach Belieben die
  Daten von den Einwohnermeldeämtern kaufen - ohne Zustimmung der
  Betroffenen.

- Um die Weitergabe ihrer Adresse zu verhindern, müssen die Bürger
  aktiv Widerspruch einlegen.

- Doch selbst der Widerspruch nützt nichts, wenn die Daten dem
  Adresshändler schon vorliegen und nur "berichtigt" oder ergänzt
  werden. Irgendwelche Daten liegen quasi immer vor - damit wäre der
  Datenschutz bei Meldedaten am Ende.

Möglicherweise rechnen sich die Städte und Kommunen Gewinne durch die
Gebühren aus. Tatsächlich werden vor allem die Adresshändler
profitieren. Sie kaufen die Daten einmal von den Kommunen ein und
verkaufen sie dann an viele andere Firmen weiter.

Meldedaten werden von den Bürgerinnen und Bürgern zwangsweise erhoben -
mit dem neuen Gesetz werden diese Daten für den kommerziellen Adresshandel
in großem Stil freigegeben. Das neue Meldegesetz bedient die
Lobby-Interessen des Direkt-Marketing und der Adresshandels-Firmen.
Die Rechte der Bürgerinnen und Bürger auf informationelle Selbstbestimmung
haben wieder einmal das Nachsehen.

Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksache 17/7746 -
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/101/1710158.pdf 

Video: Die Abstimmung über das Meldegesetz im Bundestag am 28.6.2012
http://dbtg.tv/fvid/1771400

FoeBuD e.V., Marktstr. 18, D-33602 Bielefeld
Tel: +49-521-175254             www.foebud.org
Mail: mail@foebud.org           www.bigbrotherawards.de
------------------------------------------------------------------
 Für Bürgerrechte, Datenschutz und eine lebenswerte digitale Welt
 FoeBuD e.V. / Kto 2129799 / Sparkasse Bielefeld / BLZ 480 501 61
------------------------------------------------------------------
        Online spenden: https://www.foebud.org/spende/

Aktion gegen Störerhaftung: Anonym im WLAN an öffentlichen Plätzen mit Freifunk

Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit wird in diesen Tagen die erste “Freifunk-Freedom-Fighter-Box” offiziell ihren Dienst aufnehmen. Rund 100 dieser Boxen sollen kostenlos in Berlin verteilt werden. Mit der Aktion will Freifunk die Unsinnigkeit der Störerhaftung aufzeigen und sich für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.

Wie es dazu kam

 

Vor drei Jahren hat der Förderverein Freie Netzwerke e.V. rund 560 W-LAN Router vom Typ WAV-281 von AirTies geschenkt bekommen. Bedingung für die Nutzung oder Weitergabe der Geräte war und ist, dass alle mit einer neuen Firmware (Routerbetriebssystem) ausgestattet werden müssen, was seit dem letzten Wireless Community Weekend mit einer speziellen Version der Freifunksoftware möglich ist.

 

Dank dem Freifunker Mirko Vogt haben wir außerdem von einem Provider in Schweden 100 VPN-Tunnel (anonymisierte Zugangspunkte) für eine Kampagne gegen die Störerhaftung und für anonymen Internet-Zugang gesponsort bekommen. Diese VPN-Tunnel sind in der Freifunksoftware auf jeder der Freifunk-Freedom-Fighter-Boxen vorinstalliert. Der Router wird also einfach per LAN-Kabel an den vorhandenen DSL-Router angeschlossen, baut dann automatisch einen VPN-Tunnel über das Internet auf und stellt dann ohne weiteres ein offenes und sicheres Funknetzwerk zur Verfügung.

 

In den kommenden Wochen wollen wir nun 100 der FFF-Boxen in Berlin an offenen Plätzen, wie z.B. Bars und Cafés, verteilen. Die Boxen arbeiten ausschließlich im Access-Point Modus und bieten ein offenes WLAN an. Startet man das Browsen, nachdem man seinen Rechner oder sein Smartphone mit einer dieser Freifunkzugangspunkte verbunden hat, erscheint folgende Splashpage: http://anon.freifunk.net.

 

Nutzer und Betreiber bleiben anonym

 

Der gesamte Datenverkehr aus dem offenen WLAN wird per VPN nach Schweden zu IPREDATOR getunnelt und wird erst dort mit einer IP Adresse des Providers ins Netz zurückgespielt. Somit bleiben WLAN-Surfer und DSL-Inhaber bleiben gänzlich anonym.

 

Warum das Ganze?

 

Mit der Aktion wollen wir ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und uns für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.

 

Interessierte können sich jederzeit an info@freifunk.net wenden.