leenas blog a female view on software-issues and the rest of the world

03/09/2009

My internship at FSFE

Filed under: English — lsimon @ 3:34 pm

Starting with this week I am doing an internship at Free Software Foundation Europe (FSFE) working in the berlin group of the german team.
My first project is about the german elections 2009 and what our fellow politicians think about Free Software.
I am also planing a wokrshop with the topic “Women and (Free) Software”. I am happy about suggestions.
I can be found at Identica now.
As can the FSFE by the way.
The bureau is a little improvised at the moment: Internet only workes with UMTS, during rain it doesn’t work at all. There’s wires all over the place and through the rooms and the chairs are not very comfy.
We expect the furniture, DSL and a waterboiler to arrive next week. Hooray!
The best is that I can use my own computer and I really like the atmosphere within the team.

Here are some pictures. Enjoy!

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Mein Praktikum bei der FSFE

Filed under: Deutsch — lsimon @ 3:19 pm

Seit dieser Woche mache ich Praktikum bei der Free Software Foundation Europe (FSFE) in der berliner Gruppe des deutschen Teams.
Hier arbeite ich unter anderem an einem Projekt bezüglich der Bundestagswahl 2009, in dem wir Abgeordnete zu Freier Software befragen.
Außerdem plane ich ein Workshop zum Thema “Frauen und (freie) Software”. Anregungen nehme ich gerne entgegen.
Ich bin jetzt bei Identica zu finden.
Und die FSFE übrigens auch.
Hier im Büro ist alles noch etwas provisorisch eingerichtet: Internet kommt über UMTS und versorgt 4 Rechner. Bei schlechtem Wetter ist dann gar kein Netz mehr da. Die Kabel liegen quer durch die Zimmer und die Stühle sind recht un-büroig.
Nächste Woche sollen dann Möbel, DSL und der Wasserkocher kommen. Hurra!
Großartig ist, dass ich meinen eigenen Rechner benutzen kann und die Stimmung ist echt prima.

Hier ein paar Fotos. Enjoy!

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17/06/2009

Die wahre Prioritätensetzung der Union.

Filed under: Deutsch — lsimon @ 12:35 pm

Dass die Petition jetzt über 130 000 Unterschriften hat und damit die bisher größte Onlinepetition geworden ist, ist ja ein echter Erfolg und zeigt, wie unerwünscht das Gesetz zur Internetsperrung ist. Dass Ursula von der Leyen wo sie geht und steht von Zensursulaplakaten begleitet wird irgendwie auch. Mittlerweile hat es sich die SPD auch total versaut, weil sie bei ihrem Parteitag das Thema nicht behandelt hat, “da die Diskussion medial unerwünscht ist“. Die passende Demo gibt es auch schon wobei die Hoffnung, als Volk in der Herrschaft des Volkes noch was zu sagen zu haben immer weiter verblasst.
So schwanken wir hin und her zwischen Erfolg und dem endgültigen Glaubensverlust an demokratische Prozesse und merken kaum mehr, wenn die CDU in einer Presseerklärung so was hier raus haut:

Unter Berufung auf eine angebliche Internetzensur durch den Staat wollten die Linksaußen in der SPD durchsetzen, dass das Internet zum rechtsfreien Raum wird. Die SPD wäre dadurch Gefahr gelaufen, Straftaten im Internet Vorschub zu leisten, von der Vergewaltigung und Erniedrigung kleiner Kinder bis hin zu Urheberrechtsverletzungen in breitestem Ausmaß gegenüber Künstlern und Kreativen.

Wenn ich mich recht entsinne nennt man bei der Verwendung “bis hin zu…” das kleinere (in dem Fall) Übel als erstes und das große zuletzt.
(Beispielsatz: Von kleinen Fischen bis hin zu den ganz großen Bossen waren alle anwesend. – Anders herum würde diese Formulierung irgendwie seltsam klingen, oder?)

Da sehen wir mal die Prioritätensetzung der CDU: von der Vergewaltigung kleiner Kinder bis hin zu Urheberrechsverletzungen. Die Vergewaltigung kleiner Kinder wird an der Stelle des kleineren Übels genannt! (Freud lässt grüßen!)
Und dann sehen wir, was die Kinderpornografie für die CDU ist: das Vorhängeschild. Eine Moralkeule, mit der man alle erschlagen kann, die sich gegen das was dahinter steckt wenden. Aber die wahre Priorität ist offensichtlich: Der Kampf gegen Kinderpornografie hätte die nie interessiert, wenn es ihnen nicht zu etwas dienen würde. Und das ist das ekelhafte an der Sache. Das was sie den Zensurkritikern vorwerfen, machen sie selbst in viel perfiderer Art und Weise: Sie instrumentalisieren das Thema für ihre Zwecke und vermitteln den Eindruck, dass sie sich darum kümmern, während sie nicht einmal die eigentlichen Opfer befragen, und im Endeffekt ein beruhigtes Gewissen auf ein ungelöstes Problem legen.

Das ist einfach nur widerlich!

15/06/2009

Seminar zum Bildungsstreik in Potsdam: Netzpolitik und (Freie) Software als emanzipatorisches Thema

Filed under: Uncategorized — lsimon @ 2:48 pm

Am Dienstag, 16.6.09 um 10.00 Uhr gebe ich im Rahmen des Bildungsstreiks. Treffpunkt ist das Café Eselsohr am Campus Griebnitzsee an der Uni Potsdam.
Würde mich freuen, wenn es der eine oder die andere einrichten könnte zu kommen. Und darum wird es gehen:

Netzpolitik und (Freie) Software als emanzipatorisches Thema

Software und das Internet werden in unseren Leben immer wichtiger und kontrollieren bzw. koordinieren einen immer größer werdenden Lebensbereich. So wie vor 30 Jahren die Umweltpolitik darum kämpfte ernst genommen zu werden, ist es heute die Netzpolitik, die um Aufmerksamkeit kämpft.
Wer Software bedienen kann, hat große Vorteile, hat Macht; wer sie herstellen und kontrollieren kann, noch mehr. (Dafür muss man sich nicht die Trojaner und Viren ansehen, die im Internet kursieren. Es reicht sich vor Augen zu führen, wie groß beispielsweise die Zeitersparnis ist, die eine gute Literaturverwaltung bei der Abschlussarbeit bringt. Zeit, die man in den Inhalt der Arbeit stecken kann und somit zum Vorteil wird.) Wer Software kontrolliert, die Millionen Menschen benutzen, hat Macht, die meistens von keinem demokratischen Mechanismus kontrolliert wird. Wer von Technik (in diesem Fall Software) abhängig ist, die er/sie nicht bedienen kann begibt sich in Abhängigkeit von denen, die es können. Gerade deshalb ist es so verwunderlich, warum die meisten Frauen auf eine Beteiligung an dieser „Macht“ gar nicht so viel Wert legen.
Dabei kann die Netzpolitik-Bewegung die weibliche Partizipation sehr gut gebrauchen und wirbt auch darum. Die Freie-Software-Bewegung hat gezeigt, dass es sich um eine hochpolitische Thematik handelt, die Frauen auch fernab von Technik, auf politischer Ebene ansprechen kann.
Im Seminar soll erörtert werden, weshalb die Beteiligung der Frauen an Computerthemen, besonders auch aus emanzipatorischer Sicht, so wichtig ist, welche Beiträge Frauen in der Netzpolitik leisten und auf welche Wege Frauen für das Thema gewonnen werden können.
Termin: Dienstag, 10.00 Uhr Treffpunkt Café Eselsohr, Griebnitzsee

09/06/2009

Watch: “Home”

Filed under: English — lsimon @ 11:43 am

I strongly recommend to watch the documentary “Home” by Yann Arthus-Bertrand.

Really really good work.

Filmtip: Home

Filed under: Deutsch — lsimon @ 11:34 am

Ein wirklich sehr sehr sehr empfehlenswerter Film: Home von Yann Arthus-Bertrand

Es handelt sich um einen Dokumentarfilm mit atemberaubend schönen Bildern (also möglichst in guter Qualität ansehen) von unserem Planeten und einer wirklich guten Erklärung darüber wie er sich entwickelt hat und wir ihn verändern und was wir damit anrichten.
Nicht polemisch, nicht manipulativ, schlicht und dennoch (oder geade deshalb?) sehr überzeugend, lehrreich und beeindruckend.
Seht ihn euch an und ihr werdet ihn auch weiterempfehlen.

02/06/2009

Buchtipp

Filed under: Deutsch — lsimon @ 6:49 pm

Ein wirklich gutes und lesenswertes Buch möchte ich euch empfehlen:
“Marke Eigenbau – Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion” von Holm Friebe und Thomas Ramge
Liest sich fast so leicht wie ein Roman, ist aber ein echt gutes Sachbuch.

28/05/2009

Democracy Schmocracy

Filed under: Deutsch — lsimon @ 7:45 pm

kürzlich kam mir ein Gedanke…
Bei der kommenden Bundestaagswahl stehen ja so einige Dinge auf dem Kopf. Es gibt, meiner Wahrnehmung nach, erstaunlich viele Menschen, die unter keinen Umständen schwarz-gelb wollen aber gleichzeitig Merkel vor Steinmeier bevorzugen.
Und was ist das ironische daran?
Würden diese Menschen rein taktisch wählen, müssten sie (um mit ihrer Stimme Merkel aber nicht Schwarz-Gelb zu unterstützen) die Linkspartei wählen.
(Grün wählt Steinmeier, Rot sowieso, Schwarz wählt schwarz-gelb und FDP sowieso)
Unser Wahl- und Parteiensystem führt sich selbst ad absurdum.

26/05/2009

Verlorene Kultur

Filed under: Deutsch — lsimon @ 5:30 pm

Folgende kulturelle Güter laufen nicht mehr im Fernsehen, sind nicht im Handel erhältlich und weder legal noch illegal im Internet verfügbar. Es handelt sich also um verloren gegangene Kulturgüter, die (zumindest teilweise) einst durch “unsere” GEZ finanziert wurden und an denen durchaus Interesse bestünde, die jedoch schlicht und ergreifend nicht mehr zugänglich sind. Keiner verdient mehr daran Geld (und würde es wohl auch nicht) und dennoch sind sie nicht Teil der Kultur, sondern dann lieber ganz im Lizenzsumpf verschwunden.

Ich fordere dazu auf, diese Kulturgüter frei zu geben, in die public domain zu übergeben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

(Weitere verlorene Kulturgüter, sowie Korrekturen und Hinweise, wie das eine oder andere doch zu erwerben ist, sind sehr willkommen. – diese Liste soll weiter wachsen!)

  • Alfred J. Kwak
  • Achterbahn (Jugendserie)
  • Hals über Kopf (Jugendserie)
  • Karfunkel  (Jugendserie zum Thema Integration)
  • Löwenzahn (die alten meine ich)
  • Siebenstein (auch die alten)

25/05/2009

Überzeuge deine Freunde

Filed under: Deutsch — lsimon @ 1:22 pm

Hier das Projekt, mit dem ich mich gerade beschäftige:
Wir bauen eine Webseite, die Informationsmaterial möglichst gut aufbereitet um es Fellows einfacher zu machen ihre Freunde von bestimmten Themen (warum FS, warum Jabber statt ICQ, warum kein .doc) zu überzeugen.
Es handelt sich um kleine Nachrichten, die man einfach und schnell per Mail an Freunde (oder den Prof oder den Chef) verschicken kann. Diese sollen möglichst so gestrickt sein, dass sie nicht wie eine standartmail klingen, sondern wie eine echte, selbst geschriebene Nachricht.
Die Idee: Wenn alle von uns solche Textchen schnell zu Hand haben, verschicken sie es auch schneller und öfter und unser Anliegen wird mehr in die Welt getragen.
Dafür brauchen wir natürlich unterschiedliche Textchen (meist schreibt man ja mit dem Chef oder dem Prof in einem anderen Umgangston als mit Freunden) in unterschiedlichen Sprachen zu unterschiedlichen Anlässen. Und dafür wiederum Leute, die mithelfen.
Fellows können sich gerne am deutschen Wiki oder am englischen Wiki beteiligen.

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