leenas blog

23/09/2009

Brief an die “Alt-Revoluzzer”

Filed under: Deutsch — lsimon @ 10:49 am

Dieser Brief ist an alle Menschen gerichtet, die sich gemeint fühlen. Das sind wohl in erster Linie die, die sich selbst als “Alt-Revoluzzer” verstehen, oder von anderen als solche verstanden werden. Wenn dir jemand diese Seite empfohlen hat, dann würde er dir wohl einen ähnlichen Brief schreiben und tut es auf diesem Wege indirekt. Wenn dir dieser Brief gefällt, fühle dich frei, ihn auch an andere weiterzuleiten.

Liebe Alt-Revoluzzer,

vor fast einem halben Jahrhundert habt ihr euch für eine neue Wertsetzung eingesetzt. Ihr vertratet freiheitliche, demokratische und auf den Menschen fokussierte Ideale, welche die Gesellschaft verändern sollten, und wart damit teilweise erfolgreich. Einige der damaligen Träume sind in Erfüllung gegangen, andere auf der Strecke geblieben. Dabei drängt sich gerade angesichts der nahenden Bundestagswahl die Frage auf, wie viel davon denn heute noch übrig ist.
Die Wählerinnen und Wähler haben immer weniger das Gefühl, dass der Gang zur Wahlurne noch Auswirkungen hat und viele sind der Meinung, dass die Politik mehr einem Kasperletheater gleicht, in dem die wahren Wünsche der Menschen kaum noch Gehör finden.
„Jede Generation braucht ihre Revolution“. Jeffersons Zitat scheint seine Wahrheit zu haben. Man richtet sich zu schnell auf altbekannten Wegen ein, was zu gefährlichen, einseitigen Sichtweisen führt. Da braucht es die Jungen, die neue Perspektiven entwickeln. Ihr habt in den letzten 50 Jahren große Arbeit geleistet. Jetzt sind wir gefragt.
Wieder steht eine „Revolution“ an doch sie unterscheidet sich inhaltlich von der eurigen gar nicht mal so sehr. Sie ist eher eine Art Fortsetzung.
Dabei haben wir mit unserem Kampf im Vergleich zu eurem sowohl Vorteile als auch Nachteile. Unser größter Nachteil ist wohl die Bequemlichkeit bzw. Verdrossenheit zu überwinden und Menschen zu mobilisieren. Denn die Missstände äußern sich eher indirekt und lösen daher kein akutes Gefühl der Not aus. Andererseits ist unser bedeutendster Vorteil die neue Technik, die uns zur Verfügung steht. Mit Hilfe des Internets haben wir Möglichkeiten, deren langfristiges Ausmaß heute nur erträumt werden kann. Zweifelsfrei haben wir eine andere Kultur und eine etwas andere Herangehensweise als ihr. Und erfahrungsgemäß kann die ältere Generation die Kultur der Jungen oft nicht so gut verstehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die politischen Ziele einander widersprechen.
Wir brauchen eure Unterstützung. Nehmt euch ein wenig Zeit, unsere Ideen zu verstehen und nehmt uns in der Weise ernst, in der ihr damals auch ernst genommen werden wolltet. Ihr habt nun die Möglichkeit, es besser zu machen als eure Elterngeneration indem ihr uns unterstützt. Denn ohne eure Vorarbeit stünden wir ohnehin nicht dort, wo wir heute stehen. Lasst euch nicht von unserer jugendlichen Kultur ablenken, die ihr vielleicht nicht so recht versteht.
Die Ziele, die wir verfolgen gleichen den euren an vielen Stellen:

Anders als viele denken, ist das Internet viel mehr als nur ein Warenhaus, indem man sich Produkte und Informationen kaufen kann. Es verbindet Menschen auf der ganzen Welt miteinander und ermöglicht es ihnen, sich auszutauschen, zu organisieren und einander zu unterstützen. Auf diese Weise können wir unser gemeinsames Wissen viel besser bündeln, erweitern und verbreiten. Dies könnte uns helfen, gemeinsame Wege zu finden und zu einer ganz neuen Form der Demokratie zu kommen. Eine Demokratie, die nicht von Lobbyverbänden und Wirtschafts- oder Machtinteressen beeinflusst wird. Daher wehren wir uns dagegen, dass das Internet darauf reduziert wird, der verlängerte Arm des Kapitalismus zu sein. Kein Wunder, dass es einige gibt, die das stört.
Spätestens seit dem 11. September 2001 wurden in immer größerem Ausmaß Grund- und Bürgerrechte unter dem Vorwand der Sicherheit verwässert und sogar außer Kraft gesetzt. Viele dieser Rechte sind jedoch notwendig, damit Demokratie überhaupt möglich ist. Es ist sehr schädlich für die Demokratie, wenn ständig in den Menschen Angst vor anonymen Bedrohungen, wie dem „internationalen Terrorismus“, erzeugt wird. Ein aufgebauschtes Szenario, dessen reale Gefahr jedoch wesentlich geringer ist, als beispielsweise das Autofahren. Letzteres fordert jährlich erheblich mehr Menschenleben, als der sogenannte „internationale Terrorismus“, was allerdings nicht dazu führt, dass auch vor den Gefahren des Straßenverkehrs derart deutlich gewarnt wird, bzw. verkehrsbehindernde Gesetze erlassen werden.
Ebenso schädlich für die Demokratie ist es, wenn die Bürger sich ständig beobachtet fühlen. Ein Mensch, der sich einer dauerhaften Überwachung ausgesetzt sieht, ändert sein Verhalten, versucht nicht aufzufallen, neigt eher dazu, sich anzupassen. Somit beschneidet Überwachung die Freiheit der Menschen und beraubt sie daher eines wichtigen Grundrechts, zumal Freiheit eine wichtige Voraussetzung für Demokratie ist.
Wir beobachten, dass unsere Demokratie mehr und mehr ausgehöhlt wird und nur noch auf dem Papier besteht, während immer weniger Macht tatsächlich vom Volk ausgeht. Darin sehen wir auch den Grund für größer werdende Politikverdrossenheit.
Wir sehen ein großes Potential zur Re-Demokratisierung des Systems im Internet. Vor diesem Hintergrund ist beispielsweise auch die Blogger-Szene zu sehen, die immer wieder kritisiert, dass die Medien allzu häufig manipulativ berichten. Blogger sind Menschen, die selbst Nachrichten sammeln, im Internet verbreiten und damit allen ermöglichen an bessere Informationen heran zu kommen. Darum ist klar, dass uns alle Bestrebungen der Regierung zur Einführung von Zensurmechanismen aufs äußerste beunruhigen.
Kultur und Wissen werden immer mehr durch kapitalistische Prozesse gesteuert und den Profitinteressen des Kapitals untergeordnet. Wir finden jedoch, dass es sich bei Kultur und Wissen um Allgemeingüter handelt, die für eine funktionierende Demokratie unbedingt allen zugänglich gemacht werden müssen. Dabei ist uns sehr wichtig, dass die Schöpfer von Kultur und Wissen endlich eine angemessene Vergütung erhalten. Wir fordern nicht die Abschaffung des Urheberrechts sondern dessen grundlegende Überarbeitung. Denn das derzeitige Gesetz schützt weder die Künstlerinnen noch die Bürger sondern die Industrie, die an diesem Markt am meisten verdient. Es wird der Realität mit ihrer rasanten technischen Entwicklung nicht mehr gerecht und kann auch nicht durch eine immer weiter betriebene Ausweitung der Kontrolle des Internets erhalten werden. Unsere Ideen darauf zu reduzieren, dass wir lediglich umsonst Musik und Filme runterladen wollen, verkennt unsere Argumentation und nimmt uns somit nicht ernst.
Wir haben erkannt, dass das Internet grundlegende Veränderungen mit sich bringt und wollen uns dafür einsetzen, dass wir sowohl die Vorteile nutzen, als auch die Gefahren sehen und mit ihnen umgehen können. Dafür ist es jedoch wichtig, sich mit dieser Thematik ernsthaft zu beschäftigen und sie nicht nur als Randphänomen zu betrachten.
Wir setzen uns für mehr Transparenz in der Politik ein. Wir fordern die Beteiligung der Bürgerinnen an der Gestaltung unserer Welt statt Show-Politik und Verdummungs-industrie.
Politik soll wieder primär auf das Wohl aller Menschen ausgerichtet sein. Forschung und Wissen, welche durch Steuern finanziert werden, sollen dem Volk auch zur Verfügung gestellt werden, Kultur soll sich frei entwickeln können ohne allmächtige Verlage, die längst nicht mehr nach Qualitätskriterien auswählen, wer erfolgreich sein darf. Das Patentrecht muss wieder in ein Gleichgewicht mit den Ansprüchen der Allgemeinheit gebracht werden. Genauso wie das Urheberrecht. Die Bürger sollen wieder ernst genommen werden und die Verantwortung übernehmen.
Die größte Chance des Internets sehen wir in einer grundlegenden Erneuerung unseres politischen Systems hin zu mehr echter Demokratie und sozialer Gerechtigkeit.

Übrigens sind wir nicht alles Piraten. Die Piratenpartei ist wohl am häufigsten in den Medien, aber unsere Bewegung ist viel größer. Die Piratenpartei geht zweifelsohne daraus hervor, doch viele unserer Ideen werden im nicht-politischen Umfeld übertragen und unser Wirken beschränkt sich bei Weitem nicht nur auf die Politik in den Parlamenten.

Ihr seid damals für mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit auf die Straße gegangen. Ihr habt beim Widerstand gegen die Volkszählung schon erkannt, welche Gefahren derartige Bestrebungen mit sich bringen. Im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten war die Volkszählung ein Waisenkind.
Ihr habt euch gegen zu große Auswucherungen des Kapitalimus gewehrt und die Macht und Engstirnigkeit der Obrigkeiten angeprangert. Ihr fordertet freien Zugang zur Bildung für alle, was leider ebenfalls noch lange nicht durchgesetzt ist. Euer Ziel war größere Freiheit in der individuellen persönlichen Entfaltung. All dies hat durchaus Wirkungen auf die Gesellschaft gehabt. Doch die Ideale versickern und viele eurer Erfolge werden nach und nach wieder rückgängig gemacht: Vorratsdatenspeicherung, der Terrorparagraph, Bundestrojaner, das Gesetz zur Internetsperrung. Das alles sind Mechanismen, die in einem diktatorischen System fatale Folgen für das Volk hatten und haben. Ihr und eure Eltern musstet die Erfahrung, dass eine Diktatur schneller aufkommt als man denkt, bitter erleben. Man redet „gegen das Vergessen“, legt Kränze nieder und ist derweil im Begriff die gleichen Fehler zu wiederholen.
Und nun liegt es an der nächsten Generation, an uns, eure Arbeit aufzugreifen und weiter zu führen. Und wir werden aktiv. Doch dafür brauchen wir eure Unterstützung! Solidarisiert euch, informiert euch, nehmt uns ernst, helft uns!
Wir sind Menschen, die ihren frischen Geist einsetzen, um die Technik und die Strukturen neu zu bewerten und trotz allem den Glauben an eine neue Welt nicht aufgeben. Wir sind politisch vielleicht noch etwas unerfahren und gerade deshalb können wir eure Hilfe gut gebrauchen.
Es handelt sich also nicht wirklich um einen Gernerationenkonflikt, sondern eher darum, dass viele der älteren Generation noch nicht erkannt haben, dass wir uns für die gleichen Ziele einsetzen.
Nehmt uns ernst, wir sind aus dem selben Holz!

Was ihr tun könnt:
Informiert euch über Netzpolitik (z.B. auf Netzpolitik.org oder beim ChaosComputerClub oder bei der Piratenpartei)!
Sprecht mit euren Freundinnen und Freunden und erklärt ihnen, weshalb auch sie uns ernst nehmen sollten!
Seht euch Filme an wie „Good Copy Bad Copy“ oder „RIP“ oder „Us Now!“ oder „Steal this Film“ Teil 1 und Teil 2 die alle legal im Internet runterzuladen sind. Ladet dazu Freunde ein!
Der Elektrische Reporter hat auch ein paar gute Sendungen: Urheber 2.0 Teil 1 und Teil 2 oder Nerds oder auch Webwahlkampf Teil 1 und Teil 2
Lest Bücher wie “Free Culture” von Lawrence Lessig (gibts auch auf deutsch) oder die Essays von Richard Stallman oder Texte über Freie Software, wie dieser hier.
Sendet diesen Brief weiter an eure Freunde.
Wählt die Piratenpartei in den Bundestag!

16/09/2009

Freundliches Feuer von indymedia

Filed under: Deutsch — lsimon @ 3:30 am

Auf der letzten Freiheit statt Angst Demo hat es Übergriffe seitens der Polizei gegenüber Demonstranten geben. Das so etwas passiert ist für mich nichts neues. Netterweise gibt es endlich mal ein Video davon und wir haben einen Beweis für etwas, was schon viele in meinem Umfeld, mich eingeschlossen, erlebt haben. (Sonst hauen die -meiner Erfahrung nach- meistens die Kameraträger als erste um. Da haben sie wohl nicht aufgepasst. Oder die Technikaffinität des Demonstrationsvolks unterschätzt.)
Die Jungpiraten Berlin haben daraufhin zu Montag zu einer Mahnwache aufgerufen und es sind auch einige gekommen. (Ich möchte dazu sagen, dass das die überhaupt erste Veranstaltung war, die die Jungpiraten geschmissen haben, wofür sie einen knappen Tag Zeit hatten.)
Nun gibt es auf indymedia.org (eine Seite, von der ich viel halte) einen Kommentar dazu, den ich gerne kommentieren möchte:

Viele Piraten haben tatsächlich wesentlich weniger unangenehme Erfahrung mit der Polizei gemacht, als viele linke. Da ist es vielleicht etwas naiv, aber bestimmt nicht unverständlich, wenn man zunächst nicht davon ausgeht, dass Polizei grundsätzlich böse ist. Zumal man ohnehin nicht nur in der Schule lernt, dass die Polizei immer ganz toll ist.
Nun wird die Rede kritisert (die ich nicht vollständig gehört habe, weil ich kurz weg war), in der die Polizeigewalt sogar verteidigt wird. Mir hat auch einiges daran nicht gefallen. Jedoch machte ich mir bewusst, dass nicht jede(r) schon mal unschuldig von einem Wasserwerfer weg gespült worden ist. Die Piraten geraten erstmals mit Themen in Kontakt, mit denen sich viele (ich sag jetzt mal) aktive linke schon sehr lange beschäftigen. Ist es da wirklich so schlimm, dass sie noch nicht alles in seiner vollen Tragweite erfasst haben? Bzw. ist es wirklich die einzig richtige Einstellung, dass Polizei komplett abgeschafft gehört?

An anderer Stelle müssen die Piraten dauernd erklären, wie Kinderpornografie denn anders bekämpft werden soll und weisen mit Recht auf unterbesetzte Ermittlungsbehörden in Sachen Kindesmisshandlung hin.

Wenn wir die totale Abschaffung der Polizei fordern, werden wir damit etwa so ernst genommen, wie die Feministinnen, die nach “der Salzstreuerin” fragen. Beides hat das Ergebnis, dass ein ansich unglaublich wichtiges Thema an Bedeutung verliert, weil viele die Forderung für überzogen halten. Aber gerade hier ist es unglaublich wichtig, ernst genommen zu werden.

Jahrelang wurden linke Aktivisten nicht ernst genommen, wenn sie von Polizeigewalt berichteten. Nun versucht es die Piratenpartei mit einem anderen Weg: Wir fordern nicht die totale Abschaffung der Polizei, sondern eine transparentere Polizei, in der derartige Fälle (wie sie tagtäglich passieren) nicht mehr vorkommen, weil Konsequenzen für die entsprechenden Beamten nicht die Ausnahme, sondern die Regel darstellen. Und damit haben wir eine wesentlich größere Hoffnung, ernst genommen zu werden. Klar können wir einfach alle auf das System scheißen. Wir können aber auch versuchen, es zu verändern. Und von außen geht das nun mal nicht so gut.

Ich hoffe, dass die linken nicht einen ihrer Lieblingsfehler machen und am meißten auf ihre eigenen Verbündeten eindrischen, nur weil die die falsche Hosenfarbe tragen. Versaut uns nicht die Chance hier endlich tatsächlich etwas zu erreichen, nur weil viele von uns noch nicht so häufig von der Polizei verprügelt wurden wie ihr. Beachtet, dass viele von uns noch nicht so lange im politischen Geschehen zu Hause sind und vieles noch im Entstehungsprozess ist. Wenn wir eurer Meinung nach etwas nicht richtig verstanden haben, kommt auf uns zu und erklärt es uns. Mit solchen Kommentaren bewirkt ihr leider den Effekt, dass wir (und hier verstehe ich mich selbst als linke, die schon lange vor der Gründung der Piratenpartei für linke Werte gekämpft hat) wieder einmal zu zersplittert da stehen, um am Ende noch genügend Power zu haben und wenigstens die (wenn auch eventuell lächerliche) Kennzeichnungspflicht durchzukriegen.
Wir stehen für die gleiche Sache ein, auch wenn euch unsere Forderungen eventuell nicht weit genug gehen.

Ich persönlich habe sehr große Angst vor der Polizei. Noch mehr Angst habe ich übrigens vor privaten Überwachungsunternehmen. Und die wären (in diesem Wirtschaftssystem) die Konsequenz aus der Abschaffung der Polizei. Ich kenne andererseits auch Polizisten und Polizistinnen (eine davon habe ich auf der Mahnwache kennen gelernt), die absolut keine Hooligans sind und auch nicht aus diesem Grund zur Polizei gegangen sind. Die möchte ich in der ganzen Diskussion nicht vergessen wissen, weil es davon auch einige gibt.

Wir können also Staat und Repression und den Kapitalismus (weil der ja an allem schuld ist – und das meine ich ohne Ironie) die ganze Zeit unter Prügel beschimpfen und bekämpfen (was bisher noch nicht so erfolgreich war) oder es auf einem anderen Weg (der bisher zugegebenermaßen ebenfalls nicht erfolgreich war), nämlich Schritt für Schritt und unter weniger körperlicher Schäden, versuchen. Egal, welchen Weg wir einschlagen, wir sollten die, die den anderen Weg wählen, nicht dafür verurteilen.

Die Piraten möchten mit ihren Forderungen ernst genommen werden und die Tatsache, dass es nun endlich mal ein Video zu Polizeiübergriffen gibt hängt ja auch mit unserer Stärke (immer und überall eine Kamera dabei zu haben) zusammen. Wie in anderen Blogs festgestellt wurde, trägt die Piratenpartei ein Thema in die Mitte der Bevölkerung, das bisher seinen Platz nur am Rand hatte. Darüber sollten sich alle, die Kritik an der Polizei üben freuen. Konstruktive Kritik ist immer herzlich Willkommen. Wir können einiges von einander lernen, wenn wir einander (gegenseitig!) ernst nehmen.

09/09/2009

FSFE invites german citizens to ask their deputies about Free Software

Filed under: English — Tags: — lsimon @ 5:59 pm

FSFE (and especially I) started a little campaign to bug our deputies a little in the final stage on the hustings. On the Fellowship-Wiki we invite german citizens to write to their deputies with the help of Abgeordnetenwatch and ask questions about Free Software.
The Idea is, that the deputies not only get aware, that people have an interest in supporting Free Software, they also have to learn a little about Free Software if they want to be able to answer propperly. Or maybe they hear about that for the first time and have to look it up at Wikipedia.
However, our deputies are not often so keen to show that they are listening to the citizens and care about their interests. So we should really take the opportunity to get noticed and all ask about Free Software. The more people join, the bigger effect we’ll have.
Visit the Fellowship-Wiki to take part and get informed about what our deputies have to say about Free Software!

Freiheit statt Angst Demo am 12.09.09

Filed under: Deutsch — lsimon @ 12:53 pm

Ich hoffe doch, dass alle zur Freiheit statt Angst Demo am Samstag kommen werden.

viele Fellows der FSFE werden mit dabei sein. Damit wir am gemeinsam auf Demo laufen können, treffen wir uns

um 15:00 Uhr vor dem Ritz-Carlton Hotel (Potsdamer Platz 3).

Für diejenigen, die erst nach der Demo zu uns stoßen wollen: wir sammeln uns an der gleichen Stelle wieder.
Wir werden nämlich einigen fern-gereisten Besuch dabei haben und möchten hinterher noch ein wenig Zeit miteinander verbringen.

Bei gutem Wetter gehen wir in den Tiergarten und bei schlechtem Wetter kehren wir irgendwo ein.

Wer uns nicht findet, oder aus anderen Gründen erreichen möchte, erreicht Matthias unter der Nummer: +49-1577-1780003.

03/09/2009

My internship at FSFE

Filed under: English — lsimon @ 3:34 pm

Starting with this week I am doing an internship at Free Software Foundation Europe (FSFE) working in the berlin group of the german team.
My first project is about the german elections 2009 and what our fellow politicians think about Free Software.
I am also planing a wokrshop with the topic “Women and (Free) Software”. I am happy about suggestions.
I can be found at Identica now.
As can the FSFE by the way.
The bureau is a little improvised at the moment: Internet only workes with UMTS, during rain it doesn’t work at all. There’s wires all over the place and through the rooms and the chairs are not very comfy.
We expect the furniture, DSL and a waterboiler to arrive next week. Hooray!
The best is that I can use my own computer and I really like the atmosphere within the team.

Here are some pictures. Enjoy!

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Mein Praktikum bei der FSFE

Filed under: Deutsch — lsimon @ 3:19 pm

Seit dieser Woche mache ich Praktikum bei der Free Software Foundation Europe (FSFE) in der berliner Gruppe des deutschen Teams.
Hier arbeite ich unter anderem an einem Projekt bezüglich der Bundestagswahl 2009, in dem wir Abgeordnete zu Freier Software befragen.
Außerdem plane ich ein Workshop zum Thema “Frauen und (freie) Software”. Anregungen nehme ich gerne entgegen.
Ich bin jetzt bei Identica zu finden.
Und die FSFE übrigens auch.
Hier im Büro ist alles noch etwas provisorisch eingerichtet: Internet kommt über UMTS und versorgt 4 Rechner. Bei schlechtem Wetter ist dann gar kein Netz mehr da. Die Kabel liegen quer durch die Zimmer und die Stühle sind recht un-büroig.
Nächste Woche sollen dann Möbel, DSL und der Wasserkocher kommen. Hurra!
Großartig ist, dass ich meinen eigenen Rechner benutzen kann und die Stimmung ist echt prima.

Hier ein paar Fotos. Enjoy!

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