Schutz vor Überwachung durch Verschlüsselung mit Freier Software

Unter dem Motto „Deine Daten bei Geheimdiensten“ veranstaltet die Humanistische Union (HU) im Rahmen der Kampagne „ausgeschnüffelt“ eine Blogparade. Hier ist mein Beitrag.

Eine charakteristische Eigenschaft digitaler Kommunikation ist ihre vermeintliche Stofflosigkeit. Diese Stofflosigkeit ist es, die auch ein prinzipiell unbegrenztes Speichern und Archivieren aller elektronischen Kommunikation ermöglicht. Das, und die Möglichkeit diese Daten massenhaft und maschinell auszuwerten und zu analysieren, verleitet Geheimdienste rund um den Globus zum abhören und speichern unser aller Kommunikation. Als Gegenmaßnahme könnte man wieder vermehrt offline kommunizieren – oder aber eine starke Verschlüsselung durch Freie Software verwenden.

Freie Software und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Unter Verschlüsselung versteht man die Verwendung mathematischer Algorithmen um einen zuvor klar lesbaren Text in eine nicht entzifferbare Zeichenreihenfolge umzuwandeln. Danach kann erst eine korrekte Entschlüsselung diesen Vorgang wieder umkehren, um den verschlüsselten Text wieder lesbar zu machen. Heutzutage finden sich viele Formen der Verschlüsselung die sich in punkto Anwendung und Methode mitunter stark unterscheiden. Für eine sichere Verschlüsselung unserer Kommunikation gelten dabei zwei Grundvoraussetzungen: Die Verwendung Freier Software und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Was ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
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The Free Software Pact for the European Elections 2014

The French Free Software Association April is running its “Free Software Pact” campaign again for this years European Elections. Aim of this campaign is to enlighten candidates for the European Elections 2014 about Free Software by signing a “Free Software Pact” at the same time. Core demands of this pact are:

[...] I therefore undertake to:

  • Encourage all administrations, all public or local services to prefer Free Software and open standards in their choices, purchases and own developments;
  • Support active policies in favour of Free Software, and oppose any discrimination against it ;
  • Stand up for Free Software authors’ and users’ rights, especially by requiring the modification of any legal text currently weakening those rights, and opposing any legal project that would lead to such consequences.

In the past, April was very successful with this campaign. For the last European Elections, 2009, they have been able to collect 231 signatories out of 10 different countries. Unfortunately, this time there have been some starting problems, that is why time is already running short. The more urgent it is to become active immediately. This blogpost is supposed to help you in becoming active.

Template for re-use

I just started today to contact the list of candidates of the conservative party CDU here in the state of Berlin, Germany. In the following you will find the text that I have been using until now. Maybe it can be helpful for one or the other in phrasing his own text. Anyway, you are free to use this text in a whole, in part or as an inspiration for your own activity.

Dear Sir/Madam [Name]

I am a [ member / engaged / volunteer ...] of the Free Software Foundation Europe and I am writing you today because you are running for office in the name the of the [name of party] for the European Elections 2014.

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Der Freie Software Pakt zur Europawahl 2014

Die französische Freie Software Organisation April hat dieses Jahr zur Europawahl wieder einmal ihre Kampagne “The Free Software Pact” gestartet. Ziel dieser Kampagne ist es, Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl 2014 für die Thematik Freie Software zu sensibilisieren indem sie zugleich einen “Freie Software Pakt” unterzeichnen. Die Kernforderungen dieses “Paktes” sind:

[...] Deshalb verspreche ich

  • alle Behörden, öffentliche Einrichtungen und lokale Dienste zu ermutigen, Freie Software und offene Standards in ihrer Auswahl, ihren Anschaffungen und ihren eigenen Entwicklungen vorzuziehen;
  • aktive Richtlinien zugunsten Freier Software zu unterstützen, und jede Diskriminierung gegen sie abzulehnen;
  • mich für die Rechte von Urhebern und Nutzern Freier Software einzusetzen, vor allem durch das Einfordern von Änderungen an allen Gesetzestexten, die diese Rechte derzeit schwächen, sowie die Ablehnung aller Gesetzesvorhaben, die zu solchen Folgen führen würden.

April hat in der Vergangenheit mit dieser Kampagne schon beachtliche Erfolge erzielt. Zur letzten Europawahl, 2009, gelang es 231 Unterschriften aus 10 verschiedenen Ländern zu sammeln. Leider gab es dieses Mal kleine Startschwierigkeiten, weshalb die Zeit inzwischen schon etwas knapp geworden ist. Umso dringender ist es also am besten sofort aktiv zu werden. Dieser Blogpost soll euch eine Hilfe dazu sein.

Zunächst gilt zu beachten, dass wir im Rahmen dieser Kampagne zwar nach Unterschriften von individuellen Kandidaten suchen, dass aber nach deutschem Europawahlrecht jeder Bürger eine Stimme zur Verfügung hat, mit der er jedoch keine Kandidaten direkt wählt sondern lediglich Parteilisten. Das hat einen Einfluss auf die empfohlene Kommunikation, siehe unten.

Vorlage zum Weiterverwenden

Ich habe heute angefangen die Kandidatinnen und Kandidaten der Landesliste Berlin der CDU anzuschreiben. Im Folgenden der Text den ich bisher verwendet habe. Vielleicht hilft er ja dem Einen oder Anderen bei der Formulierung seines Textes. Es steht dir jedenfalls frei den folgenden Text komplett zu übernehmen oder in verändert Form weiter zu verwenden.

Sehr geehrte/-r Frau/Herr [Name],

ich bin [Mitglied / Ehrenamtlicher / Engagierter ...] der Free Software Foundation Europe und ich schreibe Ihnen heute in Ihrer Funktion als Kandidat /-in der [Parteiname] für die Wahl des Europäischen Parlaments 2014.

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Das Recht auf eigene Gerätehoheit als Bedingung der Privatsphäre

Inzwischen verschenkt Netzpolitik.org das im November letzten Jahres erschienene Buch “Überwachtes Netz. Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte”. Ein Sammelband, in dem rund 50 Autorinnen und Autoren aus aller Welt die Folgen des NSA-Überwachungsskandals reflektieren und vorausschauen. Von den mit den FSF* assoziierten Personen finden sich Beiträge von Georg Greve, Richard Stallman und mir. Weil das Buch nun verschenkt wird (es wurde von Anfang an unter CC-BY-SA 3.0 vermarktet), veröffentliche ich heute meinen eigenen Beitrag:

Das Recht auf eigene Gerätehoheit als Bedingung der Privatsphäre

Zusammenfassung: Das Thema Überwachung dreht sich meist um die Überwachung des öffentlichen Raumes, spätestens seit Prism auch um die der Telekommunikation. Im eigenen Zuhause oder im Kreise der Freunde hingegen denkt man nur selten an die Möglichkeit einer allgegenwärtigen Überwachung. Doch genau diese Gefahr droht durch den zunehmenden Kontrollverlust über unsere technischen (Kommunikations-)Geräte. Immer häufiger implementieren Hersteller Möglichkeiten des Fernzugriffs in ihre Produkte. Daraus resultierende Zugangs- und Kontrollmöglichkeiten seitens der Hersteller machen aus diesen Produkten zugleich willkommene Werkzeuge für Geheimdienste. Das persönliche Eigentum wird so zum Spion in der Tasche oder im eigenen Wohnzimmer. Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, bedarf es sowohl eines aufgeklärten Konsumverhaltens als auch eines aktiven Verbraucherschutzes, der dem Kunden die eigene Gerätehoheit garantiert.

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I love Free Software: OsmAnd

Today, like every year on Valentine’s Day, the FSFE is running its “I love Free Software” campaign: a day to show and celebrate your love for Free Software. That is why I take my chance today to thank the developers of OsmAnd for all the work they are doing!

Last year in summer, I was doing a bicycle trip for some days through the northern part of Germany, especially through the Mecklenburgische Seenplatte and along the Baltic Sea. Generally, when I am on bicycle trips, I prefer to cycle aside from roads and motorways but along the paths, the hiking trails or even dirt tracks. That was exactly the time, when I fell in love with OsmAnd, a maps & navigation application for Android systems.

This is not just because it gives me the ability to use Free Software with really good maps for navigation. This is especially because you can download any maps of the world (as long as you have enough space to save them) whenever you like (While you are on Wifi, e.g.) and use it afterwards completely offline. For example, when you go to some foreign country, you can download the entire map of this country before and then enjoy a complete maps&navigation system without the need of having internet access or having to pay any roaming charges for internet access. Or, like in my case, when you cycle long distances through landscape (where you miss power plugs as well as network connectivity most of the time) you can stay in flight-mode all the time and keep on cycling with navigation for days. In addition, the maps are really good and detailed and you can see even tiny hiking trails to follow. You can also set your own favorite points on the map, without having to fear that these favorite points will be send to or tracked by any server – as you are using it offline.

Last, but not least, you can download OsmAnd from F-droid, the Free Software App Repository, so you can use all OsmAnd features on an Android based operating system without the need of any Google account.

In short: Dear OsmAnd developers, thank you very much for this useful app. Keep the good work going, I love you guys!

FOSDEM 2014 – FSFE, Fellowship and speaking schedule

Just three days left until FOSDEM 2014. For every Fellow and friend of FSFE who is attending, here is some useful information:

As every year, the FSFE has a booth that you will find in building K. This is a good chance to meet other Fellows and staff of the FSFE and to have a chat with each other.

On Saturday afternoon, at 16 hours, there is a general Fellowship meeting in front of the cafeteria in between the main building and building K. Erik will tell you about the European Elections project 2014 and how you can participate. In addition, this is again a good chance to get to know Fellows from all over Europe and discuss various topics.

On Saturday night, starting from 8pm, there is a FSFE social event in a small bar in the center of Brussels. Feel free to join and enjoy an evening together. The address:

Au Vieux Port
21 Quai au Bois a Bruler
1000 Bruxelles

Also, be aware, that many Fellows will speak during FOSDEM. Here are the Fellows that give a presentation during FOSDEM and I am aware of:
(chronological order)

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Fellowship Meeting am 9.Januar 2014

Kai und Luca sind noch neue Mitglieder in unserer monatlichen Fellowship-Runde, haben beim letzten Treffen aber gleich ihren Einstand gegeben: Luca mit einem Bericht von der Mobilize!-Konferenz “Whatever Happened Privacy” und Kai mit einer Übersicht über alternative Suchmaschinen. Leider war der Autor selbst krank, deshalb kann ich nur wiedergeben, was mir als Zusammenfassung zugespielt wurde. Vielen Dank dafür, wäre gerne da gewesen:

Whatever happened to privacy?

Luca legte in seiner Zusammenfassung den Fokus auf die Themen Verletzung der Privatsphäre, Demokratie und Widerstand. Dankenswerterweise stellt er die Folien seines Vortrags auf seiner Fellowship-Seite zur Verfügung.

Google-Websuche – Welche Alternativen haben wir?

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Bericht vom Fellowship Meeting Berlin am 12.12.13

Letzten Donnerstag, 12.12.13, hat sich die Berliner Fellowship Gruppe wieder einmal in der E-Lok zum monatlichen Fellowship-Meeting getroffen. Dieses Mal hatten wir das Thema “Online-Inhalte speichern um sie später Offline zu lesen”. Skills, die man auch 2013 leider immer noch oft benötigt: Wie macht man das eigentlich, wenn man einen ganz tollen Artikel findet, aber in dem Moment aber einfach keine Zeit hat? Oder man hat nur 5 Minuten Zeit, bevor man wieder 2h Offline ist … wie macht man das am Computer und wie am Telefon / Tablet?

Eines gleich vorweg: Besonders schön war zu sehen, dass uns dieses Thema ganz neue Besucher angeschwemmt hat und wir dadurch nicht nur eine große Gruppe waren sondern auch den bisher höchsten Frauenanteil eines Meetings hatten – ich hoffe auf Wiederholung.
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Fellowship Berlin Bericht – 14.11.2013

Heute ein Gastbeitrag von Silvan, der mit mir zusammen die Fellowship-Gruppe Berlin organisiert. Vielen Dank!

Am 14.November veranstaltete die Berliner Fellowship-Gruppe ein erstes Treffen nach neuem Konzept. Die Grundidee dahinter ist künftig auf jedem Meeting drei stets wiederkehrende Blöcke zu gestalten:

  1. eine 15-minütige Zusammenfassung der FSFE-Aktivitäten des letzten Monats durch einen Mitarbeiter aus dem Berliner Büro
  2. ein einstündiges Thema das montalich wechselt. Eventuell eingeleitet mit einem kurzem Vortrag und anschließend moderiert von jeweils einem “owner” aus der Berliner Fellowship-Gruppe
  3. ein 15-minütiger Meta-Block mit Feedback sowie Planungen für das Thema und den owner des nächsten Meetings und weitere Aktivitäten.

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FSFE’s First European Coordinators Meeting

Ten days ago, on September 27 to 29, FSFE held its first European Coordinators Meeting (#ECM) in Berlin. Therefore, the FSFE invited Fellowship Coordinators from all over Europe to come for a weekend to exchange knowledge and visions between FSFE staff and the Fellowship. In total, we have been 22 people from 10 different countries which served as a good base for a lot of input. As the main organiser of the weekend, I would like to give you a report and feedback of the weekend.

Group Picture of FSFE's first European Coordinators Meeting

On Friday evening, all attendees were gathering inside FSFE’s new office in Berlin for a warm-up meeting. As the office is pretty small, shortly the room became very crowded with so many people. On the other hand, this was a good way to directly get in first contact with most people, as everybody was just standing next to each other. And, standing in the office, was also a good chance for everyone to directly grab FSFE’s promotion material.
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